Prozessdaten-Management CSP launcht Version 5 der Prozessdaten-Software IPM
Einen regelrechten Siegeszug rund um die Welt kann die Großköllnbacher CSP GmbH & Co. KG im zehnten Jahr seit der Erstinstallation ihrer integrierte Prozessdaten-Management-Software IPM feiern.
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Nachdem die Software im Jahr 2002 zum ersten Mal im Werk eines großen bayerischen Automobilherstellers installiert wurde, ging es hinaus in die Welt. IPM-Installationen gibt es bereits in England, USA, Südafrika, Indien, Österreich, China, Belgien und seit 2012 nun auch Ungarn. Hier optimieren die CSP-Kunden anhand der Messdaten aus der Produktion sehr erfolgreich ihre Qualitätssicherungsprozess.
Version 5 von IPM beinhaltet erweiterte Bauteilrückverfolgung
Die Version 5 von IPM wird noch im Jahr 2012 erscheinen. Highlights des neuen Releases sind unter anderem Key-Performance-Indikatoren, mit denen der Anwender weitere, aussagekräftige Kennzahlen erhält. Darüber hinaus punktet die Software nach Herstellerangaben mit der erweiterten Bauteilrückverfolgung, mit der nicht nur nach einzelnen Ident-Nummern gesucht wird, sondern mit der komplette Listen ins System geladen werden können. Diese Funktionalität ermöglicht ein schnelles Suchen nach allen eingebauten Teilen, die in der Liste enthalten sind.
Solche Listen werden beispielsweise von Zulieferern bereitgestellt, wenn fehlerhafte Kaufteile geliefert wurden und nun recherchiert werden müssen. Aus Gründen der Produkthaftung sind die Unternehmen naturgemäß daran interessiert, ihre Daten aus der Produktion detailliert zu dokumentieren und nachvollziehbar zu machen. Produktrückrufe aufgrund von Montagemängeln lassen sich durch den Einsatz der Lösung weitgehend vermeiden, weil fehlerhafte Bauteile und Komponenten gar nicht erst in den Verkauf gelangen.
Begonnen hat der IPM-Einsatz in der Schraubtechnik
„Just in time“ werden bei IPM die Daten aus dem Produktionsprozess gesammelt und am Bildschirm visualisiert. Es ist somit eine kontinuierliche Überwachung des Produktionsverlaufs möglich, ohne dass Daten manuell zusammengeführt werden müssen. Bei Abweichungen kann direkt in den Prozess eingegriffen werden.
Begonnen hat der Einsatz von des Prozessdatenmanagements IPM in der Schraubtechnik. Schraubverläufe werden im System in Kurven dargestellt. Dadurch lassen sich auch dann Trends im Sinne einer schleichenden Verschlechterung ablesen, wenn aus Messdaten-Sicht eigentlich alles ‚IO‘ ist. Zusätzlich werden heute Prozesse wie Einpressen, Befüllen und viele mehr unterstützt. Über 100 Module sind inzwischen verfügbar.
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