Ganzheitlich wirtschaftlich Der Dreiklang des Erfolgs – integriertes Produktionsmanagement

Von Klaus Thiel 5 min Lesedauer

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Wie man als Fertigungsunternehmen in der heutigen Zeit eine Reihe von Aspekten unter einen Hut bekommt, weiß ein Experte von MES Consult. Das Zauberwort heißt integriertes Produktionsmanagement ...

Die moderne Fertigung sieht sich derzeit vor drei grundlegenden Herausforderungen gestellt, wie die Spezialisten von MES Consult registrieren. Welche das sind, und wie man diese sinnvoll unter einen Hut bekommt, verrät ein Experte aus dem Unternehmen ...(Bild:  Works-Zone)
Die moderne Fertigung sieht sich derzeit vor drei grundlegenden Herausforderungen gestellt, wie die Spezialisten von MES Consult registrieren. Welche das sind, und wie man diese sinnvoll unter einen Hut bekommt, verrät ein Experte aus dem Unternehmen ...
(Bild: Works-Zone)

Produzierende Unternehmen navigieren heute in einem Spannungsfeld aus drei zentralen Kräften. Sie streben nach Wirtschaftlichkeit, müssen die wachsende Bedeutung von Nachhaltigkeit bedenken und sie sehen sich dem unumgänglichen Druck durch regulatorische Compliance ausgesetzt. Wie das unten dargestellte Zielschema zeigt, ist der unternehmerische Erfolg aber ein komplexes Geflecht aus Unterzielen – von Lean Management über „6 Sigma“ bis hin zur Traceability.

(Bild:  MES Consult)
(Bild: MES Consult)

Gleichzeitig agiert die EU als disruptiver Treiber des Wandels. Der European Green Deal und seine Instrumente wie der Digitale Produktpass (DPP) und die strenge EU-Batterieverordnung sind deshalb keine isolierten Vorschriften mehr. Sie fordern eine fundamentale Neuausrichtung, welche die lückenlose, datenbasierte Transparenz über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg garantiert.

Die fragmentierte IT bremst die moderne Fertigung aus

Bei der sogenannten fragmentierten IT offenbart sich die systemische Lücke in den meisten Unternehmen. Historisch gewachsene IT-Landschaften aus isolierten ERP-, MES-, PLM- und Qualitäts-Systemen sind nämlich dieser Herausforderung nicht gewachsen. Diese „Patchwork-Systeme“ können zwar punktuell optimieren, aber sie scheitern an der zentralen Anforderung der Zukunft: der nahtlosen Integration von Daten entlang des gesamten Produktlebenszyklus. Aus diesem Grund führen sie unweigerlich zu:

  • Datensilos, die eine ganzheitliche Sicht verhindern;
  • Medienbrüchen, die Fehler verursachen und Prozesse verlangsamen;
  • Fehlender Rückverfolgbarkeit, die eine Compliance unmöglich macht.

Die einzige nachhaltige Lösung ist deshalb ein ganzheitliches, Integriertes Produktionsmanagementsystem (IPMS) mit konsequenter „End to End“-Ausrichtung. Ein echtes IPMS ist aber keine Ansammlung von Modulen, sondern eine von Grund auf integrierte Plattform, die drei Ebenen nahtlos verbindet:

  • 1. Manufacturing Flow Design: Die Definition und Gestaltung der gesamten Prozesskette, inklusive aller Ressourcen und der für die Kreislaufwirtschaft essenziellen Kuppelproduktlogik;
  • 2. Manufacturing Flow Planning: Ein synchronisierendes Advanced Planning and Scheduling (APS), das auf einer einheitlichen Datenbasis für die Produkte die Aufträge optimal einplant;
  • 3. Manufacturing Flow Execution: Die Echtzeitsteuerung und lückenlose Datenerfassung in der Produktion, die den Regelkreis zur kontinuierlichen Optimierung schließt.

(Bild:  MES Consult)
(Bild: MES Consult)

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