Der Hersteller Komet setzt auf eine Laserbearbeitung seiner PKD- und CVD-D-Wendeschneidplatten. Ein Vorteil dieses Verfahrens ist, dass gelaserte Schneidkanten eine geringere Schartigkeit aufweisen im Gegensatz zu geschliffenen Schneidkanten. Außerdem können durch das Lasern beliebige 3D-Formelemente zum Beispiel für Spanleitstufen eingebracht werden. Standzeiterhöhungen von 20 bis 30 % würden die Schneidplatten erzielen.
Komet nutzt Laseranlagen, die sich sowohl zum Schneiden der Kontur als auch zum Einbringen von beliebigen 3D-Formelementen zum Beispiel für Spanleitstufen eignen.
(Bild: Komet)
Der Stern am Komet-Himmel sind die Wendeschneidplatten aus CVD-D. Sie bestehen aus reinem Diamant, der im Gegensatz zu PKD binderfrei ist. Das macht ihn zum härtesten und verschleißfestesten Schneidstoff für die Zerspanung von Nichteisenmetallen, Verbundmaterialien, Hartmetall, Keramik, Kunststoffen mit Füllstoffen und MMC (Metal Matrix Composite). Vor allem bei der Bearbeitung von stark abrasiven Materialien wie CFK, GFK und Graphit lassen sich mit CVD-Dickschichtdiamant (CVD-D) erstaunlich gute Ergebnisse erzielen. Auch beim Zerspanen von Aluminium mit hohem Siliziumgehalt seien in Feldversuchen Standzeiten erreicht worden, die ein Vielfaches über vergleichbaren PKD-Werkzeugen lägen, berichtet Komet.
Wendeschneidplatten für Einschnittoperationen
Diese Schlicht-Wendeschneidplatten von Ingersoll eignen sich bei Anwendungen, bei denen ein zweiter Schlichtschnitt aufgrund der Taktzeit nicht immer möglich ist.
(Bild: Ingersoll)
Das Unternehmen Ingersoll geht mit einer Schlicht-Wendeschneidplatte ins Rennen. Sie eignet sich bei Anwendungen, wo ein zweiter Schlichtschnitt aufgrund der Taktzeit nicht immer möglich ist. Die Wendeschneidplatte DGD212R100/R101-W bietet eine eingeengte Längentoleranz und eine bogenförmige Nebenschneide.
Durch die eingeschränkte Längentoleranz (verbesserter Planlauf) und die bogenförmige Nebenschneide würden bessere Werkstückoberflächen erzielt, so Ingersoll. Werkzeuge der Serie Evotec-Max, die mit diesem Schneidstoffträger bestückt sind, eigneten sich daher für Einschnittoperationen in der Automobilindustrie. Als weiteren Vorteil führt der Hersteller einen gleichmäßigeren Nebenschneidenverschleiß durch verbesserten Planlauf an.
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