Bei einer Vielzahl von Webinaren und Onlinekonferenzen in diesem Jahr geht einem leicht was durch die Lappen. Für Flurförderzeuge und deren Peripherieeinrichtungen haben wir einen Überblick zusammengestellt.
In den Lagern dieser Welt wurde auch 2020 viel gefördert. Der Markt für Flurförderzeuge hatte dementsprechend auch etwas zu bieten.
Manche von Ihnen werden sich vielleicht erinnern: Bereits in der ersten Ausgabe des Maschinenmarkts im Januar 2020 haben wir Sie zum Thema Flurförderzeuge informiert. Damals ging es um die unterschiedlichen elektrischen Antriebskonzepte. Seitdem hat sich viel verändert – aber Flurförderzeuge werden trotz allem noch gebraucht. Durch das anhaltende Wachstum im Onlinehandel unter Umständen sogar mehr als zuvor. Es erschien uns passend, in der Vorweihnachtszeit, wo in einigen Lagern die arbeitsreichste Periode des Jahres ansteht, einen Blick auf den Flurförderzeugmarkt zu werfen. Dazu haben wir Unternehmen aus der Branche gefragt, was sie 2020 auf den Markt gebracht haben. Neben typischen Staplern haben sich auch andere Fahrzeuge im Überblick wiedergefunden. Auch die Peripherie wird immer wichtiger: Sicherheitssysteme schützen Mensch und Material. Autonome Ladestationen flexibilisieren die Arbeit. Und sogar „spielerische“ Ansätze wurden verwendet. Natürlich ist diese Liste nicht vollständig, alle Neuerungen zu zeigen, würde den Rahmen sprengen. Es handelt sich hier um eine Auswahl.
Hyster hat seine UT-Serie für einfache Anwendungen erweitert. Die preiswerte J-Baureihe dieser Serie gibt es in einer vier- und einer dreirädrigen Variante. Die Gegengewichtsstapler gibt es bei den Vierrad-Modellen in den Leistungsklassen von 1,5 bis 3,5 t Hubkraft und in der Dreirad-Variante von 1,6 bis 2 t. Die Fahrzeuge werden mit Bleisäure-Batterien angetrieben. Die einteilige Bodenplatte und Schnellentriegelungen an den Batterie- und Steuerungsabdeckungen sollen die Wartung erleichtern.
Ein hybrid steuerbarer Schubmaststapler
Linde hat ein hybrides Flurförderzeug entwickelt. Hybrid bezieht sich dabei auf die Steuerung: Der Schubmaststapler kann seine Arbeit entweder autonom verrichten oder von einem Mitarbeiter gesteuert werden. Im Auto-Modus sorgt eine Lasernavigation für die Wegfindung. Sicherheitssysteme wie Kameras, Scanner und ein Notausschalter beugen Unfällen vor. Der R-Matic kann 1,6 t auf über 11 m Höhe bewegen. Das Dynamic-Mast-Control-System des Unternehmens hilft dabei.
Vertikal kommissionieren
Still hat einen Vertikalkommissionierer mit anhebbarem Fahrerstand auf den Markt gebracht. Mit den OXV-Geräten kann in der ersten und zweiten Regalreihe kommissioniert werden. Das Hubgewicht liegt zwischen 700 kg und 1 t. Das Fahrzeug schafft eine Fahrgeschwindigkeit von 10 km/h, im Mitgängerbetrieb sind 4 km/h möglich. Um der Stabilität Rechnung zu tragen, bremst das Gerät in Kurven automatisch ab. Mit dem Easy-Drive-Lenkrad lassen sich alle Fahr-, Hub- und Lenkvorgänge mit einer Hand ausführen.
Niederhubwagen-Sortiment erweitert
Clark hat sein Portfolio an Lithium-Ionen-Geräten erweitert. Die zwei neuen Geräte der Wpio-Serie sind für Traglasten von 1500 und 1800 kg ausgelegt. Die Fahrzeuge sind mit 24 beziehungsweise 48-Volt-Batterien, mit 30 oder 20 Ah Kapazität ausgestattet. Beide Hubwagen stoppen automatisch, wenn man die Deichsel loslässt. Aufgeladen werden können die Lithium-Ionen-Akkus an jeder 230-V-Steckdose. Für den Schichtbetrieb lassen sich die Batteriepacks zwischenladen oder einfach austauschen.
Spielerisch Unfälle im Lager vermeiden
Toyota Material Handling hat in diesem Jahr zusammen mit einem Kunden ein spielerisches Projekt für mehr Sicherheit im Lager umgesetzt. Lagermitarbeiter werden dazu in Teams aufgeteilt und treten gegeneinander an. Die Flurförderzeuge im Lager sind mit Sensoren ausgestattet, die Kollisionen registrieren. Daraus wird für die Teams ein Score errechnet. Das bessere Team gewinnt. Der Wettbewerbscharakter führte dazu, dass die Kollisionen während der Spielzeit insgesamt um über 40 % sanken.
Lithium-Ionen-Power speichern und laden
Crown hat in diesem Jahr eine Eigenmarke für Lithium-Ionen-Speicher und -Ladegeräte gegründet. Die Batterien sind mit einer mehrstufigen Sicherheitsarchitektur ausgestattet, beispielsweise mit Einzeltemperatur- und Spannungsüberwachung. Die Ladegeräte der Eigenmarke V-Force können Akkus mit 400 Ah im Schnellladeverfahren innerhalb von 60 min. aufladen. Die Geräte schaffen Spannungen zwischen 24 und 80 V. Die Batteriezustände werden über ein Touchdisplay angezeigt.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel Communications Group GmbH & Co. KG, Max-Planckstr. 7-9, 97082 Würzburg einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.
Sicherheit als Teil des Arbeits-Outfits
Linde Material Handling hat eine Warnweste für Lagerangestellte entwickelt, die in beide Richtungen funktioniert. Der Träger wird über akustische und haptische Signale über eine mögliche Gefahrensituation informiert. Einem Fahrzeugführer wird über einen Bildschirm angezeigt, aus welcher Richtung sich eine oder mehrere Personen nähern. Außerdem sind am Kleidungsstück LED-Streifen angebracht. Die Weste basiert auf dem Safety-Guard-System von Linde. Die Datenübermittlung erfolgt über Ultrabreitband-Signale.
Induktives Zwischenladen
Wiferion hat sein induktives Schnellladesystem Etalink um ein Modell mit 12 kW Leistung erweitert. Das System besteht aus einer stationären Sendeeinheit und einer Empfangselektronik, die in den Fahrzeugen verbaut ist. Fährt ein Fahrzeug die Station an, beginnt der Ladeprozess. Eine CAN-Schnittstelle übermittelt während des Ladevorgangs Daten zu Batteriezustand und Energielevel an das Flottenmanagement. Nach Angaben von Wiferion ist das Ladesystem mit allen gängigen Lithium-Ionen-Batterien kompatibel.