Geehrter Nachwuchs Das sind die vier Sieger in Sachen Digitalisierung im Maschinenbau

Quelle: Pressemitteilung des VDMA 2 min Lesedauer

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Der VDMA-Fachverband Software und Digitalisierung und die Abteilung Bildung des VDMA haben wieder Nachwuchsexperten aus den Fachbereichen Ingenieurwissenschaften und Informatik ausgezeichnet.

KI und digitaler Zwilling auf dem Vormarsch! Das sind die vier Sieger des VDMA-Nachwuchspreises in Sachen Digitalisierung im Maschinenbau. Von links: Steven Liebler, Runxin Wang, Klara Schwibs und Lukas Baum. Näheres dazu im Beitrag ...(Bild:  VDMA)
KI und digitaler Zwilling auf dem Vormarsch! Das sind die vier Sieger des VDMA-Nachwuchspreises in Sachen Digitalisierung im Maschinenbau. Von links: Steven Liebler, Runxin Wang, Klara Schwibs und Lukas Baum. Näheres dazu im Beitrag ...
(Bild: VDMA)

Rund 30 Jungtalente aus Deutschland wurden für den diesjährigen VDMA-Nachwuchspreis in den Kategorien Bachelor und Master/Diplom nominiert. Außer künstlicher Intelligenz (KI) oder dem digitalen Zwilling, die immer stärker unter den Einreichungen anzutreffen seien, beeindruckten diesmal besonders innovative Digitalisierungsideen im Zusammenhang mit der Entwicklung und Herstellung von Brennstoffzellen und Batterien.

zwei vielversprechende Nachwuchsdenker im Bereich Masterarbeit

Der erste Preis ging an Runxin Wang, Student an der Technischen Universität München in der Kategorie Masterarbeit. Seine Abschlussarbeit entstand in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Johannes Fottner mit der ITK Engineering GmbH. Im Rahmen der Arbeit wurde ein digitaler Zwilling des „Mini Off-Highway Demonstrator“-Roboters (ein autonomes Baufahrzeuge) in einer 3D-Simulationsumgebung erstellt. Weil autonome Baufahrzeuge in der Lage sein müssen, auch völlig unbekannte Szenarien abzubilden, um auf Basis dieser erstellten Karten die Lokalisierung und Navigation vorzunehmen, wurde eine anpassbare Szene mit einem Lagerhaus, einer Baustelle im Freien und mehreren beweglichen Objekten programmiert. Diese wurde als Basis verwendet, um anschließend verschiedene Lösungsmöglichkeiten zur autonomen Navigation zu vergleichen.

Steven Liebler, Student der Technischen Hochschule Bingen, erhielt den 2. Preis in der Kategorie Masterarbeit. Seine Arbeit entstand bei der APL GmbH, die seitens der Hochschule von Prof. Dr. -Ing habil. Michael Mangold und auf Unternehmensseite von Dr. Marcus Gohl und Dr. Gert Hinsenkamp betreut wurde. Liebler analysierte modellgestützt betriebsbedingte Degradationsmechanismen von Brennstoffzellen in der Antriebsentwicklung. Dadurch konnte dargestellt werden, wie sich die Degradationsrate anteilig aus relevanten Alterungseffekten zusammensetzt und wie sich unterschiedliche Betriebsbedingungen auf die Alterungsmechanismen auswirken, wie es heißt. Zudem lieferte die Arbeit wertvolle Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der Brennstoffzellen-Technik im Nutzfahrzeugbereich.

Und das sind die Sieger in der Kategorie Bachelorarbeit

Klara Schwibs ist Studentin der TU Bergakademie Freiberg und darf sich über den 1. Preis in der Kategorie Bachelorarbeit freuen. Sie wurde in Kooperation mit der Hoppecke Rail Systems GmbH (ehemals Intilion GmbH) verfasst und durch J.-Prof. Dr. Ing. Christian Kupsch, Juniorprofessur für Mess-, Sensor- und Eingebettete Systeme, betreut. Dabei geht es um ein modulares Multisensorsystem zur Erfassung von Umgebungsbedingungen und zur Erkennung von Grenzwertverletzungen bei der Lagerung und Prüfung von Lithium-Ionen-Systemen, das auch erfolgreich getestet wurde. Die Herausforderung der komplexen Anforderungen wurde durch eine Kombination aktueller Technologien aus der Sensorik und verteilter Systeme gelöst, wie der VDMA die entscheidung begründet. In ersten Laborversuchen habe sich das Multisensorsystem beim industriellen Kooperationspartner bereits erfolgreich bewährt.

Und Lukas Baum, Elektrotechnikstudent an der Technischen Hochschule Augsburg, wurde mit dem 2. Preis in der Kategorie Bachelorarbeit ausgezeichnet. Seine Arbeit entstand an der Fakultät für Elektrotechnik unter der Betreuung von Prof. Dr. -Ing. Wolfgang Zeller und wurde in Kooperation mit der Kuka Systems GmbH in Augsburg verfasst. Er beschäftigte sich mit der automatisierten Messung der elektrischen Parameter von Lithium-Ionen-Zellen für die Automobilindustrie. Eine Besonderheit lag darin, dass die Zellen während des Förderprozesses – also in Bewegung – vermessen werden sollten. Dabei wurden alle Phasen eines Projektes von der Konzeptionierung, Konstruktion, Montage, Programmierung, Inbetriebnahme und Validierung des Systems betrachtet.

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