Werkzeuglose Ergänzung Das sind die Vorteile von 3D-Pellet-Extrusions-Druckern

Quelle: AIM3D 3 min Lesedauer

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Sogenannte 3D-Pellet-Extrusions-Drucker ergänzen klassische Verfahren, um eine additive Fertigungsstrategie ohne Werkzeuge, wie die Experten von AIM3D sagen ...

Daniel Selck, CSO von AIM3D: „Unsere CEM-Extruder zeichnen sich durch Materialvielfalt, Robustheit und Reproduzierbarkeit aus.“ Besonders bei der Verarbeitung von Kunststoffgranulaten sei der Kostenvorteil im Vergleich zum 3D-Druck mit Filamenten.(Bild:  AIM3D)
Daniel Selck, CSO von AIM3D: „Unsere CEM-Extruder zeichnen sich durch Materialvielfalt, Robustheit und Reproduzierbarkeit aus.“ Besonders bei der Verarbeitung von Kunststoffgranulaten sei der Kostenvorteil im Vergleich zum 3D-Druck mit Filamenten.
(Bild: AIM3D)

AIM3D setzt seit 2017 konsequent auf 3D-Pellet-Drucker in Abgrenzung zu FDM-3D-Druckern (CEM-Technik), die Granulate statt Filamente verarbeiten. Die Spezialisten aus Rostock stellen nun universell einsetzbare Extruderentwicklungen für Drittanbieter vor. Damit sollen sich neue Anwendungsgebiete für 3D-Schneckenextruder erschließe lassen. Diese sogenannten Universal-Pellet-Extruder könnten einerseits für Anwendungen im 3D-Druck (Großraumdrucker, Verfahrenskombinationen oder Robotersysteme) eingesetzt werden, andererseits aber auch für Anwendungen in der Veredelung – also Beschichten, Fügen oder Auftragen. Die Universal-Pellet-Extruder erweitern laut AIM3D die etablierten Verfahren, durch eine andere 3D-Fertigungsstrategie.

Die Hauptvorteile der CEM-Extruder für die additive Fertigung

Als Vorteile und Förderer der Wirtschaftlichkeit gelten die deutlich günstigeren Materialeinstandskosten von Granulaten und die Verwendung von Kunststoffregenerat. Der Einsatz von CEM-Extrudern zur Integration in Anlagen von Drittanbietern erweitert nun auch noch das Spektrum des 3D-Drucks. Daniel Selck, CSO von AIM3D, informiert: „Unsere bewährten CEM-Extruder zeichnen sich durch Materialvielfalt, Robustheit und Reproduzierbarkeit aus.“ Ein besonderes Merkmal beim Einsatz von Kunststoffgranulaten seien im Vergleich zu Filamenten aber auch die besseren mechanischen Eigenschaften. Die Übertragung der CEM-Technik durch applikationsbezogene, separate und flexible Extruder als Universal-Pellet-Extruder erschließt laut Selck eine Vielzahl neuer Anwendungsgebiete für Drittanbieter.

Universal-Pellet-Extruder für neue Anwendungsfelder

Basierend auf den Patenten und Erfahrungen von AIM3D im Bereich kompakter Schneckenextruder für recht anspruchsvolle Verwendungen, wie MIM (Metal Injection Moulding), CIM (Ceramic Injection Moulding), aber auch für die Verarbeitung temperaturstabiler Kunststoffe, wie Ultem 9085 (PEI = Polyetherimid) und PEEK (Polyetheretherketon), können Drittanbieter nun CEM-Extruder einsetzen. Die Optionen reichen vom Erwerb von Standardextrudern von AIM3D, wie dem CEM E2- und dem CEM E3-Extruder, bis hin zur Entwicklung von applikationsadaptierten Extrudern im Projektgeschäft, wie es weiter heißt. Die Ziele beim Eisatz von CEM-Extrudern heißen Kostenreduzierung, Leichtbau, bionische Konstruktionen und/oder die Optimierung bestimmter Materialgruppen. Die CEM-Extruder CEM E2 und CEM E3 sind übrigens die „hauseigenen“ Extruder für die 3D-Drucker-Reihen „ExAM 255“ und „ExAM 510“ von AIM3D. Diese 3D-Schneckenextruder zeichneten sich durch ihre Materialvielseitigkeit in den Materialklassen Metall, Keramik und Kunststoffe (Multimaterial-3D-Drucker) aus. Auch nicht vergessen dürfe man die Robustheit und hohe Austragsrate.

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