Datensicherheit

Datenverlust im Brandfall muss nicht sein

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Die Feuerstoß- und Sturzprüfung simuliert authentisch die realen Gefahren im Brandfall: das Herabfallen von Bauteilen auf den Datensicherungsschrank beziehungsweise den durch einen Zusammenbruch ausgelösten Sturz des Produktes selbst.

In nichtzertifizierten Datenschränken entwickeln sich hohe Temperaturen

In nicht nach EN 1047-1 zertifizierten Datenschränken entwickeln sich oft zerstörerisch hohe Temperatur- und Feuchtewerte. Die Ursache liegt in unzureichenden Testmethoden: Oftmals prüft man bei minderwertigen Erzeugnissen nur einzelne Bauteile auf ihren Feuerwiderstand hin, nicht aber das komplette Produkt. Damit sagen diese Kontrollen letztendlich nichts über die tatsächliche Hitze- und Feuchteentwicklung in dessen Innenraum aus. Somit übersteht der vermeintliche „Datenschutzschrank“ vielleicht den Brand – aber sein Inhalt ist verbrannt oder wertlos geworden.

Produkte, bei denen Hersteller nur Bauteile prüfen oder kleinformatige Würfel als Probekörper einsetzen, entsprechen deshalb nicht den Anforderungen nach EN 1047-1 und EN 1047-2.

ECB-S-zertifizierte Datenschränke halten sämtliche Sicherheitsmerkmale ein

Die ECB-S-Zertifizierung gewährleistet dem Anwender, dass sämtliche Sicherheitsmerkmale nach den Europäischen Normen eingehalten sind. Hersteller von diesen Datensicherungsprodukten müssen ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001 nachweisen.

Außerdem unterliegt die Produktion einer regelmäßigen Qualitäts-Fremdkontrolle durch die ESSA. Über die Nummerierung auf der ECB-S-Zertifizierungsmarke lässt sich jedes einzelne Produkt durch alle Fertigungsstufen zurückverfolgen. Aus diesem definierten Prozess resultiert ein Höchstmaß an Qualitätssicherung für den Nutzer der durch die ESSA zertifizierten Brandschutzprodukte.

Josef Reingen ist stellvertretender Geschäftsführer der European Security Systems Association (ESSA) in 60528 Frankfurt

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