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Das nächste 3DSE-Expertenforum findet am 21. Oktober 2011 in München statt. Im Fokus stehen dann "Präventive Qualitätsstrategien im PEP als Wettbewerbsfaktor".
1. Planabweichungen frühzeitig identifizieren
Bereits in der frühen Projektphase geben Planabweichungen Hinweise auf potenzielle Krisen (ansteigende Kosten, erste Qualitätsmängel, Terminprobleme). Hier hilft ein Projektmanagementprozess, der realistische und messbare Ziele (Zeit, Kosten, Qualität) definiert und diese ab Projektbeginn regelmäßig überprüft.
2. Mitarbeiterverhalten bei Problemkonfrontation beobachten
Ein typisches Anzeichen aufkommender Krisen ist das Ignorieren, Verschweigen oder Zerreden von Problemen innerhalb des Projektteams. Hier hilft die Sensibilisierung der Projektleiter auf derartiges Verhalten.
3. Auf Motivation von Schlüsselpersonen achten
Der Ausstieg von Schlüsselpersonen aus einem Projekt ist ein zentraler Frühindikator für Krisen. Hier hilft eine Ursachenuntersuchung, z.B. in Form eines „Exit-Gespräches“.
4. "Krisenvermeider" und "Krisenbewältiger" gleichermaßen wertschätzen
Fehler- und Wertschätzungskultur spielen eine wichtige Rolle in der Krisenvermeidung und -bewältigung. Dabei hilft, gleichgewichtige Wertschätzung für jene zu entwickeln, die Krisen verhindern und solche, die als "Helden" das Feuer löschen.
5. Technologien transparent bewerten
Neue (unreife) Technologien sind mögliche Krisenverursacher. Eine Risikoanalyse der geplanten Technologien hilft, Gefahren und Beherrschbarkeit zu bewerten und damit die Grundlage für eine robuste Technologieentscheidung zu legen.
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