Kunststofftechnik

Der Blitzbinder – ein Kunststoff-Klassiker

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„Das Optimum wäre, schrittweise die Kundschaft in den USA aufzubauen, dort können wir besser wachsen als hier in Deutschland.“ Das ist jedoch schon das Höchste der Gefühle beim Thema Internationalisierung. China oder Indien kann er sich nicht als Wachstumsmarkt vorstellen. Wachstum könne man nicht erzwingen. Der nächste Schritt sei, in Atlanta (USA), ein Gelände zu erwerben. „Wir werden dann ein Lager und Logistikzentrum aufbauen, um von dort den Markt zu bedienen. Über eine Produktion dort zu reden, ist noch viel zu früh.“

Am Blitzbinder lässt sich nichts mehr verbessern

Obwohl Internationalisierungsdruck, das Freihandelsabkommen TTIP, Industrie 4.0 oder Fachkräftemangel Lefnaer kalt lassen, heißt das nicht, dass nichts voranginge. Stolz erzählt der gelernte Jurist, dass auch er eine Erfindung zum Unternehmenserfolg beigesteuert hat. Dem Kundenwunsch nach einem detektierbaren Blitzbinder folgend, hat er eine mit dem Lebensmittelrecht konforme Variante erfunden und patentieren lassen: Eine eigens entwickelte Kunststoffmischung enthält Metallpartikel, sodass auch kleinste Teile eines Binders in der Qualitätskontrolle der Nahrungsmittelindustrie als Fremdkörper entdeckt würden. Damit scheint es dann aber auch zu reichen, denn – so Lefnaer: „Am Blitzbinder lässt sich nichts mehr verbessern.“

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