Digitales Wissensmanagement

Der digitale Pass kennt die Maschine

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Wie der Digital Passport lebt und mitlernt

Jeder kennt das von Computerspielen: die Beta-Version. Auch wenn das Spiel fertig entwickelt ist, so steckt es doch voller „bugs“, die man nur durch viele Spieler und zahlreich Durchläufe erkennen und beseitigen kann. Aber auch eine Menge von neuen Möglichkeiten, Anwendungen und Erweiterungen des Spiels taucht auf. Es verändert sich durch die Erfahrungen der Spieler und wird besser.

Die Maschine, die zu verkaufen oder kaufen ist, ist ein bisschen wie dieses Spiel. Erst im Verlauf ihrer Nutzung können Mängel oder neue Möglichkeiten auftauchen. Diesen Erfahrungen passt sich der Stryza-Digital-Passport an und lebt und lernt mit: In ständigen Updates, die erkennbar und datiert sind, werden Entwicklungen und Verbesserungen der Maschine erfasst und durch Sie unmittelbar nutzbar gemacht.

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Das Set-up und die Pflege der Plattform sind dabei möglichst nutzerfreundlich gehalten. Maschinenhersteller oder Vertreiber können Handbücher und Nutzungsanweisungen auf der Plattform hochladen und editieren, während die Maschinennutzer dann auf diese digital zugreifen, Fragen stellen, Notizen machen und auch eigene Anleitungen hinterlegen können.

Die permanente Aktualisierung betrifft natürlich auch die Wartung und Pflege der Maschine. Einfache und ständig aktualisierte Anweisungen, die vom Hersteller autorisiert sind, helfen auch dem Anwender. Der Umgang mit der Maschine wird aktuell im Stryza-Passport dokumentiert und ist dort abrufbar. So ist der Anwender zu jeder Zeit auf dem neuesten Stand.

Das Wissen im Passport personalisieren

Aber an wen ist der Digital Passport adressiert? An denjenigen, der die Maschine konstruiert, baut und liefert? Oder aber an denjenigen, der sie erwirbt und einsetzt? An denjenigen, der den Betrieb der Maschine im Produktionsablauf managt? Den, der sie wartet, repariert oder sogar umbaut? Oder aber vielleicht an den, der direkt an der Maschine arbeitet und sie bedient? Der Digital Passport der Maschine soll von diesen Leuten verstanden und genutzt werden können – also vom Ingenieur, vom Geschäftsführer, dem Produktionsleiter, dem Techniker und der Fachkraft. Oder eben auch vom un- bzw. angelernten Maschinenbediener, der nicht bei jeder Störung des Betriebs die Maschine abstellt oder verlässt, um Hilfe zu suchen, sondern der mithilfe des „Passports“ die Störung identifiziert und die vorgeschlagenen Hilfen anwendet.

(Bild:  Stryza)
(Bild: Stryza)

Nicht alles in diesem „Passport“ ist für jeden nützlich. Es kommt also darauf an, die richtigen und nützlichen Informationen „an den Mann“ zu bringen – und zwar die richtige Person. Damit Knowledge Management auch dauerhaft funktioniert, müssen Dokumente und Arbeitsbeschreibungen sowohl an den Qualifizierungsgrad des jeweiligen Nutzers als auch der jeweiligen Situation, in der es benötigt wird, angepasst werden. Mit Stryzas Digital Passport können Arbeitsbeschreibungen dynamisch für unterschiedliche Situationen formuliert und dann vom System automatisch zusammengestellt werden.

Insbesondere der Produktionsleiter kann so, je nach Qualifikation und Erfahrung der Mitarbeiter, die relevanten Informationen aus dem Digital Passport auswählen und der Situation entsprechend weitergeben. Die Plattform von Stryza ermöglicht darüber hinaus natürlich die Vernetzung mit den anwendungsbezogenen Informationen, die den Maschinenbedienern im normalen Betrieb zur Verfügung stehen.

Das Konzept des Digital Passports und des „dynamischen digitalen Knowledge Managements“ bietet eine praktische und effiziente Möglichkeit, technisches Wissen in der Fertigungsindustrie, insbesondere im Maschinenbau, zu verwalten und an die Kunden weiterzugeben. Durch den Einsatz einer digitalen Softwareplattform können Prozesse optimiert und Fehler vermieden werden, wodurch die Effizienz gesteigert wird.

* Max Steinhoff ist CEO und Gründer der Stryza GmbH in 10119 Berlin

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