Im Mittelpunkt der 41. Motek steht die industrielle Produktion als Gesamtsystem – von Komponenten, Baugruppen und Teilsystemen bis hin zu Komplettsystemen. In gewohnt praxisnaher Weise finden Konstrukteure, Entscheider und Einkäufer hier Lösungen, die die Fertigung optimieren.
Im Oktober lädt Schall Messen wieder zur Motek/Bondexpo nach Stuttgart ein und präsentiert Lösungen zur Produktions- und Montageautomatisierung.
(Bild: P. E. Schall GmbH & Co. KG)
Vom 10. bis 13. Oktober 2023 öffnet die Motek, internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung, zusammen mit der Bondexpo, internationale Fachmesse für Klebtechnologie, die Tore. Mit praxisnahen Lösungen will die Motek Konstrukteuren, Investitionsentscheidern und Einkäufern alles Erforderliche an die Hand geben, um ihre Fertigung zu verbessern und wirtschaftlicher zu machen.
Die Forderung nach Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit in der industriellen Fertigung nimmt einen besonderen Stellenwert ein und ist Thema auf der Motek. Grundlage für energieeffiziente und ressourcensparende Abläufe sind unter anderem die Automatisierung und der Einsatz digitaler Technologien. Diese Themen stehen auch im Fokus der Aussteller – ganz besonders der einfache Einstieg in die Automatisierung, deren Rolle in der Wertschöpfungskette der industriellen Fertigungsabläufe stetig wächst.
Was Sie für Ihren Motek-Besuch wissen müssen
Ort: Landesmesse Stuttgart
Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag: 9 bis 17 Uhr, Freitag: 9 bis 16 Uhr
Hallen: 3, 5 und 7 (in Halle 5 mit Bondexpo)
Parkplätze: P26, P30 und Bosch-Parkhaus
Tageskarte: 30,00 Euro (online bestellen)
Lösungen für den Einstieg in die Automatisierung
Die Messe ist aufgeteilt in drei Schwerpunktbereiche:
Smarte und vernetzte Produkte für die Zuführung, Handhabung und Montage: Darunter fallen beispielsweise Greifer, Handhabungssysteme, intelligente Schraubtechnik, smarte Lineartechnik, smarte Antriebe und Zuführkomponenten.
Montageassistenzsysteme für manuelle und halbautomatische Arbeitsplätze, assistierte Kommissionierung, ergonomische und altersgerechte Arbeitsplätze, automatisches Bin-Picking, Co-Working mit Cobots und automatisierte Teilebereitstellung beziehungsweise Teileabführung.
Lösungen für eine einfache Implementierung und Inbetriebnahme: Dazu gehören Software, Plug-and-play-Lösungen, Starter-Kits und Simulationen durch den digitalen Zwilling.
Diese Messeschwerpunkte bilden alle technologischen Neuerungen der vergangenen Jahre praxisbezogen ab. „Software, Simulation und KI-unterstützte Abläufe durchdringen alle drei Themenschwerpunkte“, erläutert Motek-Projektleiter Rainer Bachert. „Für alle Bereiche gilt, die Produktion effizienter, sicherer, zuverlässiger und wirtschaftlicher zu machen. Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit ziehen sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche. Es sind große Aufgabenfelder und immense Herausforderungen, die von den Fertigungsbetrieben zu bewältigen sind. Auf der Motek findet die Branche praxisnahe Ansätze.“
Aussteller bieten Cobots zum Anfassen und Ausprobieren
Aus Tradition ist die Motek/Bondexpo eine themenfokussierte Fachveranstaltung, auf der die komplette Prozesskette für die wirtschaftliche Produktions- und Montageautomatisierung abgebildet ist. „Die Motek mit der vollintegrierten Bondexpo betrachtet die Fertigungsprozesse ganzheitlich von der Komponente zur Gesamtanlage“, so Bachert.
Das wissen sowohl die Aussteller als auch die Fachbesucher zu schätzen. „Wir befinden uns in einem Jahrzehnt der Transformation – und Automatisierung erweist sich als entscheidender Hebel, um diesen Wandel zu meistern. Umso mehr freuen wir uns, die Motek als wichtige Drehscheibe zu nutzen, um unser umfangreiches Portfolio und unsere neuesten Innovationen für die flexible Produktion vorzustellen“, sagt Jörg Rommelfanger, Leiter der Robotics-Division von ABB in Deutschland. Der Robotikspezialist stellt den Fachbesuchern die neuen Gofa-Cobots sowie das Partner-Ecosystem zur Bereitstellung von Plug-and-play-Paketen für alle ABB-Roboter vor. Zudem betont der Aussteller, dass die Cobots auf der Motek zum Anfassen und Ausprobieren einladen. „Alle Besucher haben Gelegenheit, unseren Stand als Cobot-Programmiererin beziehungsweise -Programmierer zu verlassen“, verspricht Rommelfanger.
Plattform für Gespräche, Austausch und Fachvorträge
Auch für Rodriguez aus Eschweiler ist die Motek/ Bondexpo gesetzt. „Die Motek ist für uns ein wichtiger Branchentreffpunkt. Wir freuen uns auf Fachgespräche, den gemeinsamen Austausch und auf Neuheiten im Markt“, konstatiert Rodriguez-Geschäftsführer Gunther Schulz. Der Anbieter von Dünnring- und Sonderlagern bringt etliche Messehighlights aus den Bereichen Präzisionslager und Lineartechnik mit nach Stuttgart.
Mit von der Ausstellerpartie ist auch Martin Mechanic aus Nagold im Schwarzwald. „Für uns als Maschinenbauer ist die Motek immer eine gute Gelegenheit, über neue Projekte zu sprechen,“ bekräftigt Martin-Mechanic-Geschäftsführer Claus Martin. „Gute Gespräche und interessante Anfragen sind oft der Anfang langjähriger Geschäftsbeziehungen. Die Motek trägt seit vielen Jahren zu unserem Erfolg bei.“
Besucher, die sich zudem umfassend zu aktuellen Themen rund um die Montage und Handhabung informieren wollen, finden in Halle 5 im Motek-Forum (Stand 5435) ein breites Programm an Vorträgen.
Das Messekonzept der Motek/Bondexpo weist Unternehmen aller Branchen einen geeigneten Weg für den einfachen Einstieg in die Automatisierung und Digitalisierung von Produkten und Abläufen. „Die Messe vereint Pragmatismus, Praxisorientiertheit und Zukunftsfähigkeit“, stellt Bettina Schall, Geschäftsführerin des Messeveranstalters P. E. Schall, fest. „Wir freuen uns auf den persönlichen Fachaustausch der Branchen-Community und laden alle Anbieter und Anwender der modernen Produktionsautomatisierung herzlich zur diesjährigen Motek/Bondexpo nach Stuttgart ein.“
Stand: 08.12.2025
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