Kunststoffbearbeitung Der Laser als Schlüsselinstrument zur modernen Polymerbearbeitung
Nicht nur für die Metallbearbeitung rückt der Laser immer stärker in den Fokus diverser Branchen. Auch für Unternehmen, die sich mit der Bearbeitung von Kunststoffen beschäftigen, hält diese berührungslose, präzise und saubere Schneid- und Graviermethode sowohl technische als auch wirtschaftliche Vorteile bereit.
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Speziell ausgefeilte, modulare Systeme ermöglichen seit rund zwanzig Jahren, verschiedene Laserverfahren auch erfolgreich in der industriellen Be- und Verarbeitung von Kunststoffen einzusetzen. Die überwiegend PC-gesteuerten Lasersysteme sind robust, einfach zu bedienen und besonders wirtschaftlich. Dieses relativ junge Verfahren ist aber noch lange nicht an seine Grenzen gestoßen. An Anfragen, Ideen und neuen Anwendungsspezifikationen herrscht daher für Lasersystemhersteller, wie Eurolaser aus Lüneburg, kein Mangel.
Laserbearbeitung bewegt sich wieder im konjunkturellen Aufwind
Den Ursprung der nicht metallischen Laserbearbeitung von organischen und anorganischen Werkstoffen findet man im Stanzformenbau. Später erkannten einige Acrylverarbeiter aus der Werbe- und Designbranche die Vorteile der Laserbearbeitung schnell für sich. Mit einer Steigerung von knapp 30 % hat der weltweite Lasermaschinenmarkt ab 2010 die Krise überstanden und die Stagnation kompensiert; die Nachfrage steigt seither kontinuierlich an. Die deutlichen Vorteile der Laserbearbeitung, bei gleichzeitig wachsenden Qualitätsansprüchen seitens der Industrie, spiegeln sich in diesen Zahlen wider.
Die hohe Präzision, der flexible automatisierte Einsatz, die konstant hohe Prozessqualität sowie der wirtschaftliche Effekt zahlen sich nachhaltig aus. Parallel findet die Lasertechnik stets neue Anwendungsfelder in der Kunststoffverarbeitung, um mit dem gebündelten Laserstrahl verschleißfrei und in konstant hoher Qualität herzustellen.
Überwiegend im Einsatz ist der inzwischen weit verbreitete geschlossene (sealed) CO2-Laser.
Leistungsangebot der Strahlquellen reicht von 30 bis 1000 W
Mit einem Leistungsangebot von 30 bis 1000 W steht heute eine Reihe von Laserstrahlquellen namhafter Anbieter weltweit zur Verfügung. Die Lichtwellenlänge liegt im fernen, nicht sichtbaren Infrarotbereich bei etwa 10,6 μm, die von den meisten Kunststoffarten hervorragend absorbiert wird. Diese Lasersysteme zeichnen sich auch durch eine kompakte Bauform, eine zuverlässige und gleichmäßige Laseremission sowie ihre einfache Bauweise aus (Bild 2). Außerdem sind die Hochleistungskomponenten der Anlagen fast wartungsfrei.
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