VDMA Deutsche Antriebstechnik vergibt 8. Hans-Winter-Preis
Frankfurt/Main (js) – Die deutsche Antriebstechnik hat auf der Jahrestagung der Forschungsvereinigung Antriebstechnik im VDMA am 13. und 14. November 2007, in deren Rahmen auch die Feierlichkeiten zum 40-jährigen begangen wurden, den 8. Hans-Winter-Preis, der mit 3000 Euro dotiert ist, an Dr.-Ing. Gregor Steinberger vergeben.
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Steinberger, der am Lehrstuhl für Maschinenelemente an der Exzellenzuniversität TU München bei Prof. Dr. Bernd-Robert Höhn promovierte, wurde von den 500 Teilnehmern des Kongresses für seine wissenschaftliche Arbeit zum Thema Optimale Grübchentragfähigkeit Schrägverzahnung ausgezeichnet. Schrägverzahnte Stirnräder finden in nahezu allen Bereichen der Antriebstechnik Verwendung. Neben besserem Schwingungsanregungsverhalten wird Schrägverzahnungen nach DIN 3990 ein deutlich höheres ertragbares Drehmoment als gleichgroßen Geradstirnrädern zugewiesen.
Anlässlich der Feierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen der FVA gab es am Abend Ansprachen von Prof. Manfred Hirt, Vorstandvorsitzender der FVA und vom neu gewählten VDMA Präsidenten Herrn Manfred Wittenstein. Beide stellten in Ihren Reden die immense Wichtigkeit der Gemeinschaftsforschung innerhalb der FVA für die Wettbewerbsfähigkeit der Branche Antriebstechnik heraus.
Antriebstechnik – größte Zuliefer-Branche des Maschinenbaus
Die deutsche Antriebstechnik, als größte Zulieferbranche des Maschinenbaus, gilt weltweit als technologisch führend und beschäftigt zur Zeit etwa 77000 Menschen in der Antriebstechnik für Maschinenbaulösungen und inklusive der Automotivindustrie und der elektrischen Antriebstechnik sind es etwa 200000 Beschäftigte in diesem Industriezweig.
Die Branche, die als Exportweltmeister die führende Position im Welthandel mit ca. 25 Prozent Anteil einnimmt, profitiert vom starken Netzwerk in der Branche, insbesondere der industriellen Gemeinschaftsforschung mit ihrer Forschungsvereinigung FVA. Die Nachwuchsförderung ist ein zentraler Baustein zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Alljährlich vergibt die FVA dreißig bis vierzig neue Forschungsprojekte und arbeitet mit etwa vierzig bestgeeigneten Forschungspartnern von Deutschlands Universitäten oder der Fraunhofer-Gesellschaft zusammen.
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