Laserschneiden für den Fahrzeugbau

Deutsche Laser sichern Führung von Brasiliens Top-Anhängerhersteller

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Gasdruck um 60 % reduziert

Der Gasdruck, der benötigt wird, um die Schnittfuge vom geschmolzenen Material zu befreien, reduziert sich um bis zu 60 %. Wobei es bei dem Einsatz von Highspeed Eco ohnehin kaum Aufwürfe an den Einstichstellen und Schlackeanhaftungen gibt. Das lässt eine weit höhere Vorschubgeschwindigkeit und eine geringere Anfahrlänge ohne jegliche Qualitätseinbußen zu. Im Vergleich zu Standardverfahren ist die Vorschubgeschwindigkeit im Schmelzschnitt mit Highspeed Eco teilweise doppelt so hoch und die Ergebnisse sind optimal: glatte, homogene Kanten, minimale Oxidation an der Unterseite und auch bei spitzen Ecken eine deutlich reduzierte Gratbildung.

Über die Entscheidung, die Führungsrolle mit Trumpf-Maschinen zu behaupten, ist man bei Randon aber nicht allein wegen der eingesparten Kosten überaus zufrieden. In einem Unternehmen wie Randon spielt Produktivität die größte Rolle. Fenner sagt: „Wir haben festgestellt, dass wir mit einer der neuen Laserschneidmaschinen so viel produzieren wie mit drei alten. Im Vergleich zum Plasmaschneiden schafft eine Trulaser sogar sechsmal so viel.“

Steter Erfolg durch ungetrübten Weitblick

„Wir haben damit zwei Optionen: Wenn der Markt nicht mehr Produktion verlangt, arbeiten wir nur mit dem neuen System und haben damit eine hohe Produktivität bei geringen Kosten. Will der Markt mehr, können wir zusätzlich noch ein paar ältere Maschinen, die wir behalten, dazunehmen“, erklärt Soares.

Wer viel produziert, benötigt vor allem eins: Überblick. Die Vernetzung der Maschinen untereinander unterstützt die Randon-Mitarbeiter dabei. „Wir nutzen die Intelligenz und Kommunikationsfähigkeit der Maschinen“, sagt Soares, der das gesamte Projekt als Randons Antwort auf Industrie 4.0 sieht. Das zeugt nicht nur von Über-, sondern vor allem von Weitblick.

Dem Firmengründer Raul Randon würde das vermutlich gefallen, bewies er doch selbst zusammen mit seinem Bruder viel Weitblick, als er in den 1950er-Jahren aus dem Wirtschaftswachstum Brasiliens den steigenden Bedarf an Anhängern und Aufliegern ableitete. Heute leitet Daniel Randon das Unternehmen mit der gleichen Einstellung: „Die Regel ist: innovativ sein oder innovativ sein. Dazu gibt es keine Alternative.“ MM

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