Lasertechnik Laserschweißmaschine verbraucht 20 Prozent weniger Energie

Quelle: Pressemitteilung Trumpf 3 min Lesedauer

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Die Trulaser Weld 5000 von Trumpf verbraucht laut Hersteller 20 Prozent weniger Energie. Anwender können ihre Schweißprogramme per Touch-Geste direkt am Bildschirm optimieren.

Die Trulaser Weld 5000 von Trumpf soll laut Hersteller robust, flexibel und einfach zu bedienen sein. (Bild:  Trumpf)
Die Trulaser Weld 5000 von Trumpf soll laut Hersteller robust, flexibel und einfach zu bedienen sein.
(Bild: Trumpf)

Zur Blechexpo hat Trumpf die nächste Generation seiner automatisierten Laserschweißmaschine Trulaser Weld 5000 in den Markt eingeführt. Gegenüber der Vorgängerserie soll sich die Maschine schneller und einfacher einrichten lassen. Aufgrund des Teachline-Touch-Modus können Anwender ihre Schweißprogramme direkt am Bildschirm der Maschine optimieren. Hierzu verschiebt der Bediener per „Touch-Geste“ die Schweißpunkte an die gewünschte Position beim realen Bauteil. Bisher war dafür ein separates Teach-Panel notwendig.

Die verbesserte Bedienerfreundlichkeit soll vor allem bei kleinen Losgrößen Vorteile bringen, da Anwender schneller zum ersten Bauteil ihrer Serie gelangen können. Das Schweißprogramm erstellt der Anwender zuvor über die Offline-Programmiersoftware Trutops Weld, während die Maschine produktiv Teile schweißt.

Höhere Einschweißtiefen und größere Bauteile

Zudem ist die Maschine laut Trumpf energieeffizient, da der integrierte Trufiber-Laser der nächsten Generation rund 20 Prozent weniger Energie verbraucht. Gleichzeitig sollen fünf Prozent höhere Einschweißtiefen möglich sein. Sinkende Betriebskosten, ein geringerer CO2-Abdruck und mehr Produktivität sollen sich daraus für den Anwender ergeben. Das Design der Schutzkabine mit höheren Türen soll außerdem dafür sorgen, dass sich größere Bauteile einfacher in die Maschine befördern lassen.

Schweißen, reinigen und gravieren

Die Funktion Brightline Scan von Trumpf soll bei der Trulaser Weld 5000 für eine herausragende Schweißnahtqualität bei Aluminium und eine höhere Spaltüberbrückbarkeit sorgen. Zudem lassen sich mit der Technologie höhere Festigkeiten bei der Schweißnaht erzielen, etwa bei Überlappnähten. Durch Brightline Scan erweitern sich zudem die Anwendungsfelder der Optik. Somit ist es Anwendern möglich, Bauteile nicht nur zu schweißen, sondern auch zu reinigen und zu gravieren – ohne die Maschine umzurüsten.

Diese Multifunktionalität soll die Flexibilität in der Fertigung steigern und Stillstandzeiten reduzieren. Um unerwünschte Spritzer an Vorrichtungen, Bauteilen und der Optik zu verhindern, hat Trumpf die Funktion Brightline Weld entwickelt. Über ein spezielles Laserlichtkabel erzielt Trumpf so eine gleichmäßigere Leistungsverteilung. Durch die verringerten Spritzer müssen Anwender die Schutzgläser ihrer Optik seltener austauschen.

Integration in die Smart Factory

Die Maschine lässt sich laut Hersteller nahtlos in eine Smart Factory einbinden. Dafür sorgen entsprechende Schnittstellen für automatisierte Be- und Entladelösungen oder Fahrerlosen Transportsysteme (AGVs). Außerdem besteht laut Unternehmen die Möglichkeit, über den Trumpf-Service „Smart View” die Live-Daten der Maschine übersichtlich auszuwerten. Dadurch sollen Anwender Fehler frühzeitig erkennen und Optimierungspotenziale ausschöpfen können.

Für besondere Anforderungen lässt sich die Maschine außerdem kundenindividuell ausstatten. Beispielsweise ist es möglich, spezialisierte Be- und Entladesysteme für XXL-Bauteile zu integrieren, etwa schienenbasierte Shuttlesysteme. Auch andere Schweißoptiken, Sensoriken oder Strahlquellen sind möglich.

Wirtschaftlich bei Kleinserien und Massenfertigung

Anwender wählen bei der Trulaser Weld 5000 zwischen einem Trufiber-Laser der nächsten Generation mit drei Kilowatt, sechs Kilowatt oder neun Kilowatt Laserleistung. Nahezu alle gängigen Materialien lassen sich mit der Maschine bearbeiten, insbesondere Baustahl, Edelstahl, Kupfer oder Aluminium. Kleine und mittlere Losgrößen sollen sich mit der Maschine ebenso wirtschaftlich fertigen lassen wie große Serien.

Mit ihrer Flexibilität eignet sich die Maschine für verschiedenste Unternehmen aus der Blechfertigung, sowohl für Job Shops als auch für Product Shops. Die Maschine soll sich besonders für Branchen eignen, die hohe Anforderungen an die Schweißnahtoptik stellen. Dazu gehören die Möbelindustrie, der Schaltschrankbau, der Gehäuse- und Apparatebau oder die Medizintechnik.

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