Stagnation Deutsche Robotik und Automatisierung wird schwächer

Quelle: VDMA Robotik und Automation 2 min Lesedauer

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Der VDMA Robotik und Automation ist angesichts der Lage dazu gezwungen, die Prognosezahlen zu halbieren. Demnach ist China nicht unschuldig ...

Der deutsche Roboter- und Automatisierungssektor wächst weniger als erwaret. Frank Konrad, Vorsitzender des VDMA Robotik und Automatisierung kommentiert: „Beim Inladsgeschäft treten wir auf der Stelle. Zugleich wächst der Druck aus China.“(Bild:  VDMA)
Der deutsche Roboter- und Automatisierungssektor wächst weniger als erwaret. Frank Konrad, Vorsitzender des VDMA Robotik und Automatisierung kommentiert: „Beim Inladsgeschäft treten wir auf der Stelle. Zugleich wächst der Druck aus China.“
(Bild: VDMA)

Die Robotik und Automation in Deutschland wird laut Anlayse des VDMA Robotik und Automation bei verhaltener Inlandskonjunktur insbesondere vom Auslandsgeschäft getragen. Die Branche prognostiziert jetzt für 2024 eine Umsatzsteigerung von insgesamt zwei Prozent (auf 16,5 Milliarden Euro). Doch im Vorjahr hatten die Unternehmen mit einem Umsatzplus von 13 Prozent einen Rekord von 16,2 Milliarden Euro erzielt, wie es rückblickend heißt. Der Verband drückt die Lage so aus, dass die Konjunktur der Branche quasi auf der Stelle tritt. Abnehmer seien verunsichert und investierten vorsichtiger. Der Grund sind einmal mehr die herrschenden Rahmenbedingungen, die ein Wachstum ausbremsen. Nun hoffen die deutschen Roboterhersteller und Automatsierungsexperten auf ausgleichende Orders aus dem Ausland, den bisher kamen schon 21 Prozent der Bestellungen von außerhalb Deutschlands. Doch es wird wohl nicht einfach ...

Automatisierung muss in Deutschland vorangetrieben werden

Der internationale Wettbewerb dürfte sich für die deutsche Robotik und Automation durch ein verstärktes Engagement der chinesischen Wettbewerber in Europa künftig verschärfen. China zähle in der industriellen Automation zu den fortschrittlichsten Volkswirtschaften weltweit. Die Roboterdichte stieg dort im verarbeitenden Gewerbe laut IFR-Daten zuletzt auf 392 Einheiten pro 10.000 Arbeitnehmer. China zog damit mit Japan (397 Einheiten) und Deutschland (415 Einheiten) fast gleich. Zudem fördere Peking im Rahmen seiner 5-Jahres-Pläne gezielt eine qualitativ hochwertige eigene chinesische Robotikindustrie. Die Handelskonflikte mit den USA führten außerdem dazu, dass chinesische Unternehmen lokale Service- und Vertriebsstrukturen verstärkt in Deutschland und der EU aufbauen werden. Doch es helfe nichts, Robotik und Automatisierung sind die Schlüssel zum deutschen Wachstum. Das habe zwar auch die Politik begriffen, doch unterstützende Maßnahmen kämen zu langsam in die Gänge.

Um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands in der Robotik dennoch schneller zu stärken, richtet das Bundesforschungsministerium (BMBF) gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) erstmalig eine Konferenz aus. Vertreter aus Forschung, Industrie und Politik werden dann vom 18. und 19. Juni 2024 im Futurium Berlin unter dem Motto „KI-basierte Robotik“ zusammenkommen:

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