Optipessimus Deutsche Unternehmen fühlen sich etwas besser, aber ...

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die aktuelle Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich zu Beginn des Jahres aufgehellt, doch die Zukunft betreffend, schaut es noch nicht rosiger aus.

Das Ifo-Institut hat mal abgeklopft, wie die generelle Stimmung derzeit in der deutschen Industrie aussieht. Da gibt es Hoffende und Bangende. Letztere stammen vor allem aus der Automobilindustrie, wenn es um den Export nach China geht ...(Bild:  Tang Wei)
Das Ifo-Institut hat mal abgeklopft, wie die generelle Stimmung derzeit in der deutschen Industrie aussieht. Da gibt es Hoffende und Bangende. Letztere stammen vor allem aus der Automobilindustrie, wenn es um den Export nach China geht ...
(Bild: Tang Wei)

Der Grund für eine Aufhellung der Unternehmenslaunen ist eine bessere Bewertung der aktuellen Lage, wie das Ifo-Geschäftsklima zeigt. Demnach stieg das Ganze im Januar um 0,4 Punkte auf 85,1 Zähler. Das, wie das Institut betont, ist der erste Anstieg nach zwei Rückschlägen in Folge. Volkswirte hatten mit wenig veränderten 84,8 Punkten gerechnet. Die rund 9.000 vom Ifo-Institut befragten Unternehmen blicken aber zwar in Summe eher pessimistischer auf ihre Zukunft! Denn der Indexwert für die Erwartungen an die künftigen Geschäfte sank weiter. Was die Zahlen für die aktuelle Geschäftslage im Januar angeht, so stieg der entsprechende Unterindikator um einen Punkt auf 86,1 Punkte, was deutlich mehr ist, als die Analysten dachten.

Eigentlich geht`s nur dem Dienstleistungssektor gut

Diese Ifo-Umfrage zeige aber auch deutliche Unterschiede in den einzelnen Bereichen der deutschen Wirtschaft. In den Industriebetrieben verschlechterte sich die Stimmung demnach wegen einer wachsenden Skepsis der Unternehmen mit Blick auf die künftigen Geschäfte. Dagegen verbesserte sich die Stimmung in den Unternehmen, die im Dienstleistungsbereich agierten, heißt es. Insgesamt sei deshalb dennoch keine Aufbruchstimmung zu registrieren. Es werde wohl auch in den ersten sechs Monaten 2025 mit Stagnation zu rechnen sein. Das liege auch daran, dass die deutschen Exportmodelle nicht mehr funktionierten, was man am Beispiel der nach China verkauften Autos sehen könne, weil sich diese im Vergleich zu früher dahinschleppe.

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