Überraschend gut! Deutz fährt eine der besten „Ernten“ der jüngeren Geschichte ein

Quelle: dpa 4 min Lesedauer

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Der Mobilitäts- und Energiesystemspezialist Deutz aus Köln hat sich 2025 trotz eines eher harten Umfelds ziemlich gut behaupten können, wie es heißt ...

Viele Branchen schwächeln, wenn es um die Geschäfte geht. Auch bei Deutz ist man davor nicht gefeit. Doch die Zahlen vom letzten Jahr zeigen, dass sich die Kölner nicht beklagen können! Ganz im Gegenteil ...(Bild:  Deutz)
Viele Branchen schwächeln, wenn es um die Geschäfte geht. Auch bei Deutz ist man davor nicht gefeit. Doch die Zahlen vom letzten Jahr zeigen, dass sich die Kölner nicht beklagen können! Ganz im Gegenteil ...
(Bild: Deutz)

Deutz hat laut eigenen Angaben im Geschäftsjahr 2025 im klassischen Motorengeschäft deutliche Zuwächse bei Auftragseingang und Umsatz erzielt, obwohl dieser Markt nicht einfach war. Der Auftragseingang stieg um 13,7 Prozent (auf 2.077,7 Millionen Euro), der Umsatz um 12,7 Prozent (auf 2.043,8 Millionen Euro). Dabei profitierten die Kölner, wie es heißt, von der breiteren Aufstellung durch die Umsetzung seiner Portfoliostrategie. Bei einem starken bereinigten Ergebnis von 112,3 Millionen Euro (2024 = 76,7 Millionen Euro) lag die bereinigte Ebit-Rendite – wie zuletzt prognostiziert – bei 5,5 Prozent (2024 = 4,2 Prozent). Außer den profitablen Zukäufen sollen sich dabei auch Einsparungen durch das Kostenprogramm „Future Fit“ positiv ausgewirkt haben. So konnte die bereinigte Ergebnisrendite im Jahresverlauf von Quartal zu Quartal auf 6,8 Prozent (im Schlussquartal) hochgekurbelt werden. Sie lag damit um drei Prozentpunkte über dem Vergleichsniveau (Q4/2024 = 3,8 Prozent). Der konsequente strategische Konzernumbau zahle sich demnach aus. Gemeinsam mit den rund 6.000 Beschäftigten will man nicht weniger als die nächste Version von Deutz bauen, kommentierte der Konzernchef Dr. Sebastian Schulte. Deutz soll damit stärker, zukunftsfähiger und nachhaltiger erfolgreich werden.

Das ist bei Deutz in Sachen Zahlen im Ganzen los:

Das von den Entscheidern gesteckte Ziel heiße, den Umsatz bis 2030 auf vier Milliarden Euro zu pushen, was einer Verdoppelung gleichkomme. Dabei soll die bereinigte Ebit-Rendite auf zehn Prozent steigen. Deutz will das seit Anfang des Jahres mit eigenständigen Geschäftsbereichen machen, was die Führung verändert hat: Über fünf organisatorisch voneinander unabhängige Business Units trägt Deutz seitdem den jeweils unterschiedlichen Anforderungen seiner Geschäfte Rechnung. Dabei werde sichergestellt, dass Entscheidungen unternehmerischer und deutlich näher am Kunden getroffen werden könnten. Der gesamte Auftragseingang lag im Geschäftsjahr 2025 mit 2.077,7 Millionen übrigens um 13,7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Beim Umsatz erzielte Deutz im Vergleich zu 2024 ein sattes Plus von 12,7 Prozent (auf 2.043,8 Millionen Euro). Trotz negativer Skaleneffekte, die sich aus einer im Vergleich zum Vorjahr geringeren Motorenproduktion am Standort Köln ergeben haben, verbesserte sich das bereinigtes Ergebnis (Ebit vor Sondereffekten) um 46,4 Prozent (auf 112,3 Millionen). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit kam auf

143,4 Millionen (2024 = 110,4 Millionen).

Das sind für Deutz die Wachstumsmotoren 2026:

Einen wichtigen Beitrag, mit dem die mittelfristigen Deutz-Ziele erreicht werden sollen, werde unter anderem das Energy-Geschäft leisten. Durch den Anfang Februar abgeschlossenen Erwerb der Frerk Aggregatebau GmbH hat man nämlich ein global skalierbares Portfolio im Bereich der dezentralen Energieversorgung zu bieten, um die Position im, wie betont wird, stark wachsenden Markt für Notstromsysteme für Rechenzentren zu stärken. Auch sei das die richtige Grundlage dafür, in diesem Sektor Synergien entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu genießen. Darüber hinaus wird auch der Ausbau des Verteidigungsgeschäfts Deutz zunehmend resilienter machen und das Wachstum unterstützen, ist man sich in Köln sicher. Mit der 2025 erfolgten Übernahme von Sobek und der eingegangenen Partnerschaft mit ARX Robotics habe sich Deutz nicht zuletzt bereits erfolgreich als Systemanbieter im wachsenden Ökosystem unbemannter Verteidigungssysteme positioniert.

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