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Deutz fährt eine der besten „Ernten“ der jüngeren Geschichte ein

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Deutz kann problemlos weiter organisch wachsen

Im Rahmen seiner Strategie setzt Deutz sowohl Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz als auch weiterhin auf gezielte M&A-Transaktionen. Gleichzeitig sollen die Strukturkosten verringert werden. Schulte merkt an: „Wir haben im letzten Jahr alle Maßnahmen unseres Kostenprogramms Future Fit in die Wege geleitet und die über 25 Millionen Euro wirken sich bereits positiv aus.“ Deutz ist demnach also auf einem sehr guten Weg, seine Kostenbasis bis Jahresende wie geplant um deutlich über 50 Millionen Euro zu verringern (im Vergleich zu 2024). Mit Blick auf die Finanzlage des Deutz-Konzerns erfährt man noch, dass der Kauf der Sobek Group zur strategischen Verstärkung des Defense-Portfolios über eine sehr erfolgreiche Kapitalerhöhung im September 2025 refinanziert werden konnte, wie Deutz betont. Die Eigenkapitalquote lag zum Jahresende bei gut 50 Prozent, heißt es weiter. Damit stehe Investitionen in weiteres anorganisches Wachstum nichts im Wege. Und um die Aktionäre an der positiven Geschäftsentwicklung teilhaben zu lassen, wollen Vorstand und Aufsichtsrat bei der Hauptversammlung am 13. Mai vorschlagen, eine erhöhte Dividende von 0,18 Euro je Aktie (2024 = 0,17 Euro) aus dem Bilanzgewinn auszuschütten.

Das prognostizieren die Deutz-Entscheider für 2026:

Unter der Annahme, dass die bereits zu Jahresbeginn 2026 sichtbare leichte Erholung des Motorenmarktes – und dabei vor allem der Baumaschinenbereich und die Landtechnik – weiter anhält, rechnet Deutz für dieses Jahr mit einem Konzernumsatz zwischen 2,3 und 2,5 Milliarden Euro. Das soll mit einer Ebit-Rendite vor Sondereffekten einhergehen, die zwischen 6,5 und acht Prozent liegt. Unterstützt werden soll die Ergebnisentwicklung durch die abschließend zu realisierenden Einsparungen aus dem Kostenprogramm Future Fit, weiteren Effizienzmaßnahmen sowie geplanten Service-Akquisitionen im Rahmen der Strategieumsetzung. Der Free Cashflow (vor eventuellen M&A-Ausgaben) soll auf einen hohen 2-stelligen Millionenbetrag klettern.

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