Eckfräser
Die 90-Grad-Fräsbearbeitung beherrschen

Von Mag. Victoria Sonnenberg 3 min Lesedauer

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Schultern, Schlitze, Kanten, Taschen und Hohlräume: Wo rechte Winkel im Spiel sind, sind Eckfräser meist auch nicht weit – zumindest in der Zerspanung. Aber wie so oft steckt der Teufel im Detail. Deshalb bietet Iscar spezialisierte Lösungen für die 90-Grad-Bearbeitung.

Die Neodo-S890-Wendeschneidplatten kombinieren ein quadratisches Vierkantprofil mit speziell geformten Span- und Seitenflächen zu einem wirtschaftlichen Gesamtpaket.(Bild:  Iscar)
Die Neodo-S890-Wendeschneidplatten kombinieren ein quadratisches Vierkantprofil mit speziell geformten Span- und Seitenflächen zu einem wirtschaftlichen Gesamtpaket.
(Bild: Iscar)

Eckfräser sind die wohl am häufigsten eingesetzten Fräswerkzeuge. Mit ihnen erzeugen Anwender Schultern, Schlitze, Kanten, Taschen und Hohlräume. Dabei ist die Wahl eines geeigneten Modells essenziell, denn so unterschiedlich wie deren Einsatzfelder sind auch die Eigenschaften jeder Variante. Fräsertyp, Schneidengeometrie und die spezifische Werkzeugkonfiguration sind nur drei der Stellschrauben, mit denen Hersteller ihre Werkzeuge auf ein Anwendungsgebiet abstimmen.

Die richtige Konfiguration hängt von Material, Abtragverhalten, gewünschtem Präzisionsmaß, benötigter Oberflächengüte und den individuellen Eigenschaften der betriebenen Maschine ab. Beispielsweise bieten Vollhartmetall (VHM)-Fräser eine sehr hohe Bearbeitungsgenauigkeit, während Wendeschneidplatten-Konzepte (WSP) bei der Arbeit unter hohen Belastungen und in puncto Wirtschaftlichkeit überzeugen. Aber auch die Geometrie der WSP nimmt entscheidenden Einfluss auf die Gesamt-Performance des Werkzeugs.