Concept Laser auf der formnext 2015

Die AM Factory feiert Premiere bei Concept Laser

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Modularität ist das Stichwort

Die gezeigte Prozessstation verfügt über einen Bauraum von 400 x 400 x >400 mm3, Laserquellen, Prozessgasmanagement und Filtertechnik sind im Modul integriert, die Schichtstärken liegen im gewohnten Bereich. Zudem verfügt die Anlagenlösung über einen variablen Fokusdurchmesser und wird wahlweise mit 1-, 2- oder 4-Laser-Optik mit unterschiedlicher Laserleistung von 400-1000 W verfügbar sein. Eine gegebene Redundanz der Laser sorgt dafür, dass bei Ausfall eines Lasers die verbleibenden drei Laser immer noch die gesamte Bauplatte abdecken – der Baujob kann trotzdem fertiggestellt werden. Dr. Florian Bechmann: „Immer mehr Laserquellen erhöhen nur bedingt die zu erwartenden Geschwindigkeiten. Sie erhöhen aber letztlich auch die Komplexität und Abhängigkeiten, was zu Anfälligkeit führen kann, und somit den gewünschten positiven Effekt ins Negative umschlagen lässt.“

Spezifische Konfiguration inklusive

Die neue Handling-Station verfügt über eine integrierte Siebstation und Pulver-Management. Es werden nun keine Container für den Transport zwischen Maschine und Siebstation benötigt. Entpacken, Vorbereitungen für den nächsten Baujob sowie Sieben finden somit in einem geschlossenen System statt, ohne das der Bediener in Kontakt mit dem Pulver gerät. Der Reiz einer modularen Handling-Station liegt aber auch in den spezifischen Konfigurationen: Eine Handling-Station kann mit zwei Prozess-Stationen zu einer „Fertigungszelle“ verbunden werden. Auch ermöglicht der Werksbaukasten mehrere Handling-Stationen zu einer Materialaufbereitungsanlage zusammenzufügen und räumlich von den Prozess-Stationen zu trennen.

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