Concept Laser auf der formnext 2015

Die AM Factory feiert Premiere bei Concept Laser

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Ein Werksbaukasten macht es möglich

Drei Modultypen kennt der neue Werksbaukasten: Prozessmodul, Dosier-Modul und „Over flow“-Modul, welche in unterschiedlichen Höhen angeboten werden sollen. Bemerkenswert ist die direkte Verknüpfung dieser Module ohne Rohre oder Schläuche sowie deren Identifikation über RFID-Interfaces. Entsprechend ergibt sich ein sicherer Materialstrom bei hohen Materialdurchsätzen bei gleichzeitiger Flexibilität wenn es gilt, unterschiedliche Materialtypen dem Bauprozess zuzuführen und zu verarbeiten. „Zukünftig“, so Dr. Florian Bechmann, „denken wir an weitgehend automatisierte AM-Fabriken. Den Transport von Material oder ganzen Modulen kann man sich wie fahrerlose Transportsysteme vorstellen. Das könnte dann der nächste Schritt der Weiterentwicklung sein. Die AM-Fertigung kann maximal automatisiert werden.“

Neuartige Beschichtung auf zwei Achsen

Das neue Anlagenkonzept verfügt über ein neuartiges Zwei-Achs-Beschichtungssystem welches es erlaubt, die Rückfahrt des Beschichters parallel zur Belichtung durchzuführen. Dies führt zu einer wesentlichen Zeitersparnis beim Beschichtungsprozess. Die Beschichterklingen, wahlweise aus Gummi, Stahl oder Carbon, können während des Baujobs automatisch gewechselt werden. Dies führt zu mehreren Vorteilen so Dr. Florian Bechmann: „Ein automatisiertes Werkzeugwechselsystem, wie in der CNC-Maschinentechnik, verspricht hohe Flexibilität, Zeitvorteile beim Rüsten der Maschine und reduziert den manuellen Eingriff des Bedieners. Wir sprechen hier bewusst von einer „robusten Produktion“.“

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MM

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