Herausforderungen managen Die EMO 2025 bekämpft Probleme unserer Zeit

Quelle: VDW / Cornelia Gewiehs 3 min Lesedauer

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Wie man gegen die herrschenden Herausforderungen in Sachen Maschinen- und Anlagenbau vorgehen kann, will der VDW im Rahmen der kommenden Messe EMO vom 22. bis 26. September demonstrieren.

Auf der EMO Hannover 2025 will der VDW als Veranstalter zeigen, wie man im Maschinen- und Anlagenbau den Herausforderungen unserer Zeit effektiv begegnen kann.(Bild:  VDW)
Auf der EMO Hannover 2025 will der VDW als Veranstalter zeigen, wie man im Maschinen- und Anlagenbau den Herausforderungen unserer Zeit effektiv begegnen kann.
(Bild: VDW)

Von der Eismaschine bis zum Radlader reicht das Spektrum des Maschinen- und Anlagenbaus – es ist also so vielfältig wie der Markt an sich. Die größten Herausforderungen heißen heute Produktion modernisieren, Strategien gegen den Fachkräftemangel entwickeln, mehr Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz. Unter dem Motto „Innovate Manufacturing“ bietet die EMO Hannover 2025, die Weltleitmesse der Produktionstechnologie, den Maschinenbauern aber viele Impulse in puncto Innovationen, um sich inspirieren zu lassen. Dort trifft man außerdem auf geeignete Partner, die Modernisierungsprozesse kompetent begleiten können. Das spart Zeit und minimiert die Investitionsrisiken.

Wir brauchen mehr Vertrauen in die Technik

Nicht nur für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ist es dabei wichtig, Vertrauen in neue Technologien und Trends zu entwickeln. Diese sollten im Idealfall skalierbar sein, ihre Funktionsfähigkeit bereits unter Beweis gestellt haben und von Anfang an die Effizienz steigern. Die EMO bietet im Hinblick darauf den direkten Zugang zu den führenden Herstellern und Anbietern für maßgeschneiderte Produktionssysteme aus dem Maschinen- und Anlagenbau. Sie dokumentiert auch die Fortschritte in der Metallbearbeitung. Werkzeugmaschinen lassen sich auf der Messe nicht zuletzt auch in Aktion erleben. „Wie keine andere Messe präsentiert die EMO die Wertschöpfungskette der Metallbearbeitung in ihrer gesamten Breite, von Werkzeugmaschinen, Produktionssystemen und additiven Verfahren über Präzisionswerkzeuge und Automatisierung bis hin zu Messtechnik, Qualitätssicherung, Software und Zubehör“, so Dr. Markus Heering, Geschäftsführer beim EMO-Veranstalter VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken). Das EMO-Motto „Innovate Manufacturing“ sei deshalb mehr als ein bloßer Leitspruch.

Die Digitalisierung verändert den Maschinenbau

Das gilt ganz besonders für die Megatrends Automatisierung, Digitalisierung und künstliche Intelligenz (KI). Die fortschreitende Digitalisierung revolutioniert den Maschinenbau, heißt es beim VDW. Ein entscheidender Faktor sei die Vernetzung von Maschinen entlang der gesamten Prozesskette. Und diese live zu erleben, mache die EMO einzigartig. Moderne Werkzeugmaschinen werden nämlich inzwischen ab Werk mit umfangreicher Sensorik und Monitoring-Systemen ausgestattet. Im Gespräch mit Messebesuchern geht es aber auch darum, Bedenken hinsichtlich eines möglichen Verlusts der Datensouveränität oder drohender Cyberattacken aus der Welt zu schaffen. Es ist laut VDW auch wichtig, den Einstieg in die datengetriebene Produktion zu erleichtern – das hört man zumindest von einigen namhaften Ausstellern. Es werden aber auch Systeme angeboten, die ausschließlich auf der Maschine und nur im Anwendernetzwerk laufen. So liege die Entscheidung bei jenen, ob sie darüber hinaus oder zu einem späteren Zeitpunkt den Datenaustausch mit externen Stellen zulassen – etwa dem Maschinenhersteller oder Partnern in der Wertschöpfungskette. Echter Mehrwert ergibt sich allerdings dann, wenn etwa Wartungszyklen vorherzusagen und damit Ausfallzeiten zu minimieren sind, oder auf Knopfdruck Daten für die Dokumentation des CO2-Fußabdrucks innerhalb der Lieferkette bereitgestellt werden können. Und mit dem maschinellem Lernen, einem Teilbereich der KI, ergibt sich eine neue Dimension der sich selbst organisierenden Produktion. Mit ihr könnten Unternehmen leichter auf Marktveränderungen und individuelle Kundenanforderungen reagieren. Eine entscheidende Voraussetzung, um die eigene Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit dauerhaft zu erhalten.

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