Der Partner macht`s aus! Die Fluidtechnik erreicht auch digital den dynamischen Flow

Quelle: EVO Informationssysteme 6 min Lesedauer

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Für extreme Einsatzfälle ausgelegte Bremszylinder, die sicher funktionieren sind das Metier von Konstandin. Bei der Digitalisierung setzt das Unternehmen aber auf die Expertise von EVO Informationssysteme.

Die Konstandin GmbH steht für Präzision und Schnelligkeit bei besonderer Pneumatik- und Hydrauliktechnik. Was einst in der Garage begann, wuchs stetig weiter, bis man um eine effiziente Digitalisierung nicht mehr herumkam. Dabei half aber EVO Informationssysteme.(Bild:  Konstandin)
Die Konstandin GmbH steht für Präzision und Schnelligkeit bei besonderer Pneumatik- und Hydrauliktechnik. Was einst in der Garage begann, wuchs stetig weiter, bis man um eine effiziente Digitalisierung nicht mehr herumkam. Dabei half aber EVO Informationssysteme.
(Bild: Konstandin)

Abseits des Maschinenlärms der Fertigungshalle sitzt Holger Kraft und schaut auf seinen Bildschirm mit der geöffneten Plantafel in Ittersbach. „Auf Basis von Kundenterminen planen wir unsere Fertigung eigenverantwortlich“, erläutert er. „Die Reihenfolge von Aufträgen legen wir in Wochenbesprechungen fest.“ Änderungen in den Abläufen, um agil auf Veränderungen reagieren zu können, sind dennoch möglich. Doch was früher Stunden beanspruchte, ist heute in wenigen Klicks erledigt. „Über die grafische Plantafel in Evo können wir in die Reihenfolge von Aufträgen selbst eingreifen und umplanen“, konkretisiert der Leiter der Produktion bei Konstandin den Ablauf. Was für Holger Kraft und sein Team Alltag geworden ist, ist das Ergebnis einer tiefgreifenden Transformation, die das Familienunternehmen aus Karlsbad-Ittersbach in den letzten Jahrzehnten durchlaufen hat.

Eine unsichtbare aber auch unverzichtbare Technik

Wer sich in eine Achterbahn setzt, vertraut auf die Sicherheit und Präzision der Technik, die im Hintergrund arbeitet. In diesen Momenten ist deshalb Konstandin präsent. Und zwar mit auf Extrembedingungen ausgelegten Bremszylindern. Und in Windkraftanlagen dichten besondere Drehdurchführungen von Konstandin das Gas Helium sicher ab, um die Kühlung der Supraleiter in den innovativen Generatoren des Forschungsprojekts „EcoSwing“ zu garantieren. Selbst im internationalen Kernfusionsreaktor ITER befindet sich Know-how aus Ittersbach. Acht Edelstahlzylinder sowie die zugehörigen Steuerschränke sind dabei Teil der Kryopumpe, die zur Erzeugung von Hoch- beziehungsweise Ultravakuum in der Brennkammer des Fusionsreaktors eingesetzt wird. Produkte von Konstandin sind aber zwar selten sichtbar, doch oft entscheidend. Sie sorgen für Sicherheit, Effizienz und Innovation in Branchen, in denen Fehler keine Option sind. Dennoch hebt sich das Unternehmen vor allem auch durch lösungsorientierte Kompetenz und Schnelligkeit von seinen großen Marktbegleitern ab. Eine eigene Entwicklungsabteilung, eine eigene CNC-Fertigung und die Konstandin-Montage ermöglichen dabei die Produktion einbaufertiger Teile, die exakt auf Kundenanforderungen zugeschnitten sind. Anwender sparen so aber nicht nur Montagezeit ein, denn sie erhalten diese Komponenten auch noch schneller als es die Branchengrößen schaffen. Damit ist das Unternehmen nicht nur eine Idee besser, wie es das Unternehmensmotto verspricht, sondern auch mindestens eine Idee schneller. Doch angesichts dessen taucht unweigerlich die Frage auf, wie so ein mittelständisches Familienunternehmen zum Hidden Champion der Fluidtechnik werden kann. Hier kommt die Antwort:

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Vom Garagenbetrieb wird man zum Innovationspartner

Die Geschichte von Konstandin beginnt 1975 in einer Garage. Wolfgang Konstandin stellte damals auf einer P5-Presse Hülsen für Skibindungen her. Der erste Großauftrag – ein Kältetrockner für das Unternehmen Bergmüller – markierte den Startschuss für stetiges Wachstum. In den 1980er-Jahren konnten neue Hallen gebaut und neue Kunden gewonnen werden. Darunter befanden sich auch große Namen, wie etwa Daimler-Benz. Mit dem Eintritt von Jörg Konstandin im Jahre 1988 und der Einführung von CAD und CNC-Technik avancierte das Unternehmen zum Hightech-Fertiger und Entwicklungspartner für zahlreiche Branchen. Bis heute ist die Fertigungstiefe extrem hoch. Sie reicht vom Prototypenbau bis zur Serie mit bis zu 3.000 Stück, die bei dem Experten für maßgeschneiderte Sonderlösungen aus den Bereichen Pneumatik, Hydraulik und Vakuumtechnik auch noch alle Komponenten im eigenen Haus entstehen. Doch irgendwann kommen Limits auf einen zu.

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