Xponential Europe Die Messe für autonome Systeme kommt nach Deutschland

Quelle: Messe Düsseldorf 3 min Lesedauer

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Deutschland ist Europas größter Markt für autonom fahrende Systeme. Das ist einer der Hauptgründe, warum die Messe Düsseldorf 2025 die Xponential Europe startet.

Neue Messe! Hier blickt man auf die Drohne Ariol von Third Element Aviation, die als autonomer, fliegender Transporter dient. Und alles, was autonom unterwegs ist, findet im Februar 2025 ein Präsentationsfeld im Rahmen der Messe Xponential Europe in Düsseldorf.(Bild:  Third Element Aviation)
Neue Messe! Hier blickt man auf die Drohne Ariol von Third Element Aviation, die als autonomer, fliegender Transporter dient. Und alles, was autonom unterwegs ist, findet im Februar 2025 ein Präsentationsfeld im Rahmen der Messe Xponential Europe in Düsseldorf.
(Bild: Third Element Aviation)

Das Mira-Auto, das autonom durch Düsseldorf fährt, der unbemannte Frachter Watertrack 8 auf dem Rhein, gesteuert von der Leitzentrale im Duisburger Ruhrort, die Drohne Ariol, die Transportgut nach Lüdenscheid bringt – alles sind Beispiele, die zeigen, was inzwischen mit autonomen Systemen möglich ist. „Und Deutschland ist der größte Markt für autonome Fahr- und Steuerungssysteme in Europa“, kommentiert Malte Seifert, Director Metals, Energy & Autonomous Technologies der Messe Düsseldorf. Er ist verantwortlich für die Xponential Europe, die im kommenden Jahr vom 18. bis 20. Februar in Düsseldorf erstmals ihre Tore öffnet. Mit dem europäischen Format der Xponential, die in den USA bereits seit 50 Jahren der führende Branchentreffpunkt für unbemannte Systeme und Robotik ist, soll speziell deutschen und europäischen Unternehmen die Möglichkeit geboten werden, ihre Spitzentechnik und internationale Leistungsfähigkeit zu präsentieren, wie es heißt.

Deutsche sind Spitzenreiter bei autonomen Systemen

Dass Deutschland und Europa bei der Entwicklung autonomer Fahrsysteme zu den Pacemakern zählen, zeigen auch die Patentanmeldungen. Denn nach neuesten Zahlen des Deutschen Patent- und Markenamts halten deutsche Unternehmen 42 Prozent der für den deutschen Markt gültigen Patente in diesem Sektor. Damit liegen sie vor japanischen (28 Prozent) und US-amerikanischen (11 Prozent) Unternehmen an der Spitze. Blickt man auf alle weltweit angemeldeten Patente mit Bezug zum autonomen Fahren, liegt Europa (33.614 Patentanmeldungen) vor den USA (28.479), Japan (10.505) und China (9.208). „Das unterstreicht die Bedeutung, die Europa und Deutschland auf diesem Technologiefeld haben“, merkt Seifert an. Dabei nehmen Nordrhein-Westfalen und die Region an Rhein und Ruhr eine führende Rolle bei der Mobilität 4.0 und unbemannten Fortbewegungsmöglichkeiten ein, wie betont wird. Das zeigten auch die laufenden Forschungsprojekte und Entwicklungen in der Region.

RWTH Aachen forscht intensiv an autonomen Systemen

An der RWTH Aachen wurde im vergangenen Jahr eines der größten Forschungsprojekte zum autonomen Fahren abgeschlossen, wie man weiter erfährt. Gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) entstanden mit dem „UNICARagil“ vier fahrerlose, vollautomatisierte Fahrzeugprototypen. Federführend war das Institut für Kraftfahrzeuge (ika) in Zusammenarbeit mit acht Universitäten und neun Unternehmen. Die vier vollfunktionsfähigen Prototypen sind für unterschiedliche Anwendungen konzipiert: das „autoCARGO“ zur vollautomatischen Paketauslieferung, das „autoTAXI“ als Carsharing-Option, das „autoSHUTTLE“ zur flexiblen Ergänzung des ÖPNV sowie das Fahrzeugmodell „autoELF“, das als Familienfahrzeug dient. Ein weiteres Beispiel im Bereich des autonomen Schienenverkehrs ist der „BrainTrain JuLiA“: auf einer zehn Kilometer langen Strecken zwischen dem niederrheinischen Jülich und Linnich werden solche Systeme übrigens für den teil- und vollautonomen Zugverkehr erforscht und getestet.

Ein, wie es heißt, echtes Leuchtturmprojekt ist auch das Deutsche Rettungsrobotik-Zentrum (DRZ), das in Dortmund steht. Ebenfalls gefördert aus Mitteln des BMBF, werden dort autonome Robotersysteme und Bergungsfahrzeuge für den Einsatz bei Bränden und Rettungseinsätzen entwickelt. Dabei dienen unbemannte Systemen, wie Bodenroboter oder Drohnen, unter anderem dazu, in unklaren Einsatzlagen Informationen zu sammeln.

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