Messtechnik

Die Mikrobiologie in Kühlschmierstoffen schneller und besser beherrschen

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Messinstrument überprüft unmittelbar an der Maschine

„Dank Fluid-Safe beginnt jetzt ein neues Zeitalter“, sagt Dipl.-Ing. Meinhard Kiehl, Director Produktmanagement und Marketing bei Rhenus Lub. „Unser innovatives Messinstrument überprüft die Mikrobiologie eines Kühlschmierstoffs unmittelbar an der Maschine und zeigt alle wichtigen Standardwerte an.“

Das Instrument misst etwa 70 cm x 40 cm x 40 cm und entnimmt über kurze Durchflussleitungen kontinuierlich Emulsion aus der Zentralanlage, an der es direkt installiert wird. So können laut Rhenus Lub fortlaufend Standardwerte wie Konzentration, Leitfähigkeit und pH-Wert gemessen werden. Im Gegensatz zu anderen marktüblichen Geräten überwache die Produktinnovation von Rhenus Lub darüber hinaus mit einem aufwändigen Verfahren die Mikrobiologie in der jeweiligen Anlage. Dabei werden alle Mikroorganismen bestimmt, die in der Emulsion enthalten sind, heißt es weiter.

„Mit diesem neuartigen Verfahren gewinnen wir einen deutlichen Zeitvorsprung und können so ein Abdriften der Anlage viel frühzeitiger erkennen“, berichtet Dr. Udo Quotschalla, Leiter Forschung & Entwicklung bei Rhenus Lub. „Das Einsenden und Analysieren von Fluidproben dauert per Kurier mindestens zwei Tage. Mit Fluid-Safe können Veränderungen innerhalb von Minuten oder sogar in Sekundenabständen gemessen werden.“

Dass kontinuierliche Verlaufskurven bessere Prognosen ermöglichen als punktuelle Messwerte im Abstand von mindestens 48 Stunden, habe sich bereits in Praxisversuchen als äußerst vorteilhaft herauskristallisiert. „Wir erkennen nun viel frühzeitiger, ob Kühlschmierstoff-Emulsionen ihren als optimal definierten Arbeitsbereich verlassen werden oder gar Sicherheitsgrenzen überschreiten“, erläutert Dr. Quotschalla. „So können wir sehr präzise und sicher innerhalb enger Toleranzgrenzen arbeiten.“

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