Kompressoren

Die neue Druckluft-Station befindet sich im Container

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Diese Transporte finden in unregelmäßigen Zeitabständen und bis zu sechsmal pro Woche statt. Demgegenüber beschränkt sich der kontinuierliche Druckluft-Bedarf der normalen Fertigung zum Betrieb von pneumatischen Steuerungen und von Werkzeugen wie Scheren oder Schraubern trotz einer Mitarbeiterzahl von circa 330 Personen am Standort Bad Honnef auf nur 5 bis 10 m3/min.

Bisherige Druckluftanlage für Normalbedarf zu groß

Bisher wurde die benötigte Druckluft mit zwei fast 40 Jahre alten wassergekühlten Kolbenkompressoren mit einer konstanten Leistung von je 25 m3/min erzeugt, deren Instandhaltung nicht zuletzt durch nicht mehr erhältliche Ersatzteile sehr aufwendig geworden war. Mit diesen beiden Anlagen konnte zwar der kurzfristige Spitzenbedarf während der Transportzeiten der Transformatoren gut abgedeckt werden.

Für die Druckluft-Erzeugung des Normalbedarfs von nur 5 bis 10 m3/min waren diese Anlagen jedoch viel zu groß und mit erheblichen kostenintensiven Leerlaufzeiten verbunden. Ein großer Druckluft-Behälter konnte diesen Nachteil nur geringfügig ausgleichen. Diese beiden Kompressoren wurden druckabhängig im Ein-Aus-Betrieb wie folgt gefahren:

  • Für den normalen Betrieb wurde Altkompressor 1 aktiviert, sobald der Druck auf 4,0 bar sank. Bei 6,0 bar wurde er wieder ausgeschaltet.
  • Sobald der Druck während eines Trafo-Transports auf 3,5 bar sank, wurde Altkompressor 2 zugeschaltet.

Konstanter Druck war mit der alten Druckluft-Anlagentechnik nicht gegeben

Dieses Konzept hatte jedoch einen gravierenden Nachteil: der Druck war nie konstant. Mit der alten Versorgung sank der Druck während der Transportarbeiten auf 4,5 bis 5,0 bar. Das reichte für den Luftkissen-Transport, für den ein Mindestdruck von nur 4,0 bar erforderlich war. Für die Steuer- und Arbeitsluft werden jedoch 6 bar benötigt.

Als Konsequenz wurden beispielsweise drehmomentgesteuerte Werkzeuge nicht mehr mit dem erforderlichen Druck von 6 bar versorgt und konnten deshalb während der Transporte nicht eingesetzt werden. Deshalb wurde – auch im Hinblick auf das Alter der alten Kompressoren – eine komplett neue Druckluft-Versorgung dringend erforderlich.

Beratungskompetenz und Verbrauchsmessungen überzeugten

Auf der Hannover-Messe 2009 entstanden dann die ersten Kontakte zu Almig. Auf der Basis einer ersten ausführlichen Beratung wurden die Gespräche in Bad Honnef vertieft.

In einem ersten Schritt wurde über 10 Tage der Druckluft-Verbrauch des Unternehmens gemessen. Die Fachleute des Kompressorenherstellers Almig schlugen einen großen ungeregelten und zwei kleine geregelte Kompressor vor.

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