Werkstoffe

Die Oberflächengüte Ra verhindert bei Gusseisen unnütze Mehrkosten

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Die mittlere Rauheit entspricht also der Höhe des Rechtecks, das die gleiche Länge wie die zu untersuchende Strecke und den gleichen Flächeninhalt wie jene Fläche zwischen der Bezugshöhe und dem gemessenen Profil hat. Die Bezugshöhe schneidet das Profil dabei so, dass die Summe der betragsmäßigen Profilabweichungen – bezogen auf die Bezugshöhe – minimal wird.

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Zur Umrechnung zwischen Ra und Rz fehlt ein konstanter Faktor

Für die Umrechnung zwischen Ra und Rz gibt es keinen festen Faktor, weil das Verhältnis zwischen beiden Angaben vom Fertigungsverfahren und dem zu bearbeitenden Werkstoff abhängt. Die Tabelle (siehe Bildergalerie) liefert Informationen darüber, welche Ra-Werte zur größten Profilhöhe Rz, zu den Rauigkeitsgraden N und zu weiteren für die Beschreibung der Oberflächengüte möglichen Angaben passen. Bei Gusseisen wird der Wertebereich für die Rautiefe Rz durch das bereits beschriebene Phänomen nach oben erweitert.

Literatur

[1] DIN EN ISO 4287: Geometrische Produktspezifikation (GPS) – Oberflächenbeschaffenheit: Tastschnittverfahren – Benennungen, Definitionen und Kenngrößen der Oberflächenbeschaffenheit. November 2009.

Dr.-Ing. Thorsten Schmidt ist Leiter Technik bei der Heidenreich & Harbeck AG in 23879 Mölln.

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