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Wenn Entwickler sich mit der internen Entwicklung neuer Technologien befassen, bevor diese von Kunden verlangt werden, gewährleistet dies, dass diese Technologien bei Bedarf richtig eingesetzt werden, um Anwendungsanforderungen zu erfüllen. Dadurch können Entwickler schneller und effektiver auf Kundenbedürfnisse reagieren.
Innovationen regen sich gegenseitig an
Eine innovative Lösung regt oft die Entwicklung einer anderen innovativen Lösung an. Im Bereich Fluidsystemkomponenten beispielsweise entdecken Technologen vielleicht, dass ein Spezialventil für den Öl- und Gasmarkt auch für eine Anwendung in der Kraftwerkbranche geeignet ist. Der Entwickler kann das ursprüngliche Ventil eventuell direkt in die neue Anwendung einsetzen, kleinere Modifikationen vornehmen, damit das Ventil in die neue Anwendung passt, oder zumindest die Konstruktionsprinzipien des ersten Ventils zur Entwicklung des neuen verwenden.
Durch die Adaptierung bestehender Lösungen für neue Anwendungen haben Entwickler mehr Gelegenheiten zur profitablen Nutzung ihrer Innovationen; sie verbessern ihren Ertrag aus ihrer Investition in die technologische Entwicklung.
Prototypen und Tests senken das Entwicklungsrisiko
Mit der Entwicklung früher Prototypen – auch für einzelne Komponenten – können Entwickler Teile testen und verbessern, bevor die Produktentwicklung zu weit fortgeschritten ist. Die Entwickler sollten während eines Projekt Konzepte testen und ständige Machbarkeitsstudien durchführen, um das Potenzial für Erfolg oder Misserfolg zu bestimmen. Dann können, während die Entwicklung fortgeführt wird, Änderungen vorgenommen werden, ohne dass eine umfassende Überarbeitung erforderlich ist.
Teile, die das höchste Risiko oder die größten Herausforderungen darstellen, sollten zuerst getestet werden. Dies gibt Unternehmen bessere Möglichkeiten festzustellen, ob unüberwindbare Hürden bestehen, bevor hohe Investitionen in der Form von Zeit, Energie, Geld oder Wohlwollen getätigt werden.
Machbarkeitsstudien schonen die Ressourcen
Egal wie gut eine Idee ist, nicht jeder Versuch der kollaborativen Entwicklung ist erfolgreich. Denn die potenzielle Lösung ist nicht unbedingt technisch oder wirtschaftlich für das Projekt oder den Markt durchführbar. Möglicherweise kann der Wunsch des Kunden mit den bestehen Ressourcen nicht erfüllt werden. Es ist am besten, dass man so bald wie möglich erkennt, dass ein Projekt nicht das gewünschte Resultat hat, um den Zeit- und Ressourcenaufwand zu minimieren. Wie schon erwähnt, sind ständige Machbarkeitsstudien während des Innovationsprozesses hilfreich, um zu bestimmen, ob und wann ein Projekt abgebrochen werden sollte.
Das Entwickeln neuer Lösungen ist keine exakte Wissenschaft. Unternehmen haben unterschiedliche Methoden für diesen Prozess, aber ein diszipliniertes Verfahren ist stets erfolgversprechend. Zu einem disziplinierten Verfahren gehören das Sammeln aller wichtigen Informationen, die Zusammenarbeit mit den entscheidenden Parteien, das frühe und häufige Prüfen von Lösungen sowie die Verwendung bestehender Lösungen zur Anregung der Entwicklung neuer Lösungen.
* Greg Shaw ist der Leiter der Abteilung Technische Entwicklung bei der Swagelok Co. in 44139 Ohio (USA)
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