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EMO Hannover 2017

Die Rolle von Werkzeugen in der Industrie 4.0

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Werkzeuge in der Fertigung 4.0

Auch WNT beschäftigt sich mit der Digitalisierung. In Seminaren informiert das Unternehmen seine Anwender darüber, wie Industrie 4.0 die Produktionsprozesse beschleunigen und die Wirtschaftlichkeit in der Fertigung erhöhen kann. Auf der EMO Hannover 2017 präsentiert der Werkzeugspezialist seine Tool-Supply-24/7-Lösung, welche eine automatisierte Werkzeugbeschaffung ermöglicht. Für den Kunden entfallen damit zeitintensive Schritte wie die Bedarfsermittlung, die Bestellung über den Einkauf, den Wareneingang oder die Einlagerung des Werkzeugs. Herzstück bildet die neueste Generation des Werkzeugausgabeautomaten „Tool-O-Mat“, der im Maschinenpark aufgestellt wird und ganz individuell mit den wichtigsten Werkzeugen befüllt werden kann. Kunden haben damit einen unmittelbaren Zugriff auf ihre Standardwerkzeuge und können, sobald ein Werkzeugwechsel notwendig wird, das benötigte Produkt aus dem Ausgabesystem entnehmen. Dabei fungiert der Automat wie ein Konsignationslager. Das bedeutet, die Ware bleibt Eigentum von WNT, bis der Kunde sie entnimmt.

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In dem Automaten könnten sich dann in Zukunft auch neue Produkte des Werkzeugspezialisten befinden, beispielsweise der neue Hochleistungsbohrer WTX-Ti. Das Werkzeug zeigt gute Leistungswerte beim Zerspanen von Titan, Inconel und rostfreien Stählen. Ausschlaggebend für die Leistungssteigerung sind laut Unternehmen die verbesserte Nut- und Kerndurchmesser-Geometrie sowie das neuartige Dragonskin-High-End-Doppelbeschichtungssystem mit nachträglicher Oberflächenbehandlung.

Ebenfalls neu im Portfolio von WNT ist das Wechselkopfsystem WTX Change Feed. In ihm sollen sich laut Unternehmen die Vorteile zweier bereits etablierter Produkte vereinen: die hohe Vorschubkraft des WTX Feed und die Wirtschaftlichkeit des WTX Change. So soll das dreischneidige Wechselkopfsystem gegenüber einer zweischneidigen Lösung 50 bis 100 % höhere Vorschübe erreichen. Zu den weiteren Eigenschaften des Change Feed zählt die zentrierende Querschneide, welche ein schräges Anbohren bis zu einem Winkel von 6° erlaubt.

Präzisionswerkzeuge für unterschiedlichste Metallbearbeitung

Industrie 4.0 und Digitalisierung hin oder her, die zentrale Aufgabe eines Werkzeugs ist und bleibt die Zerspanung unterschiedlichster Materialien. Dormer Pramet beispielsweise setzt den Schwerpunkt des ersten gemeinsamen EMO-Auftritts in Deutschland seit der Fusion beider Unternehmen auf das Bohren. Hier präsentiert der Werkzeugspezialist sein breites Portfolio an Wendeschneidplatten und Werkzeugen aus HSS beziehungsweise VHM für verschiedenste Zerspanaufgaben.

Zu den erklärten Messe-Höhepunkten zählen daher die VHM-Bohrer aus der neuen Force-X-Familie. Alle Bohrer zeichnen sich den Angaben zufolge durch die CTW-Technologie (Continuously Thinned Web) aus, die für gleichbleibende Leistung und Wiederholbarkeit bei verschiedenen Maschinen und Bedingungen von 3 × D bis 8 × D sorgen soll. Der robuste Kern­aufbau reduziere die Vorschubanforderungen beim Bohren, woraus sich laut Unternehmen ein verbessertes Leistungsverhalten sowie eine längere Standzeit ergibt.

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