So sieht`s aus! Die Schaeffler-Gruppe steht auf stabilen Beinen

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Schaeffler hat die Zahlen für das Geschäftsjahr 2024 veröffentlicht. Im Berichtszeitraum lag der Umsatz bei 18,2 Milliarden Euro. Im Vorjahr waren es 16,3 Milliarden, so die dpa.

Die Schaeffler-Gruppe hat jetzt die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2024 vorgestellt. Die Zeiten sind herausfordernd, aber das Ergebnis relativ stabil. Hier die Details ...(Bild:  Schaeffler)
Die Schaeffler-Gruppe hat jetzt die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2024 vorgestellt. Die Zeiten sind herausfordernd, aber das Ergebnis relativ stabil. Hier die Details ...
(Bild: Schaeffler)

Das währungsbereinigte Umsatzwachstum der Schaeffler-Gruppe lag demnach bei 12,9 Prozent. Das sei auf den Umsatzbeitrag der Tochtergesellschaften – der infolge der Verschmelzung erloschenen Vitesco Technologies Group AG (Vitesco) – zurückzuführen, die seit dem 1. Oktober 2024 vollständig in den Konzernabschluss einbezogen würden. Deren Umsatzbeitrag betrug 1.949 Millionen Euro und wurde in der Sparte Others erfasst. Im Berichtszeitraum erzielte Schaeffler ein Ergebnis vor Finanzergebnis, Ertragssteuern (Ebit) und Sondereffekten von 811 Millionen Euro (Vorjahr 1.187 Millionen Euro). Das entspreche einer Ebit-Marge vor Sondereffekten von 4,5 Prozent (Vorjahr 7,3 Prozent). Der Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten der Schaeffler-Gruppe lag im Berichtszeitraum bei 363 Millionen Euro (Vorjahr 421 Millionen Euro). Damit übertraf man die angepasste Prognose vom 22. Juli 2024 (200 bis 300 Millionen Euro). Das Konzernergebnis lag im Geschäftsjahr 2024 bei minus 632 Millionen Euro (Vorjahr: 309 Millionen Euro) und war durch Sondereffekte in Höhe von 725 Millionen Euro belastet, die unter anderem aus Restrukturierungskosten resultierten. Das Ergebnis je Aktie lag bei minus 0,86 Euro (Vorjahr 0,46 Euro). Beim Konzernergebnis vor Sondereffekten kam man auf rund 93 Millionen Euro (Vorjahr 623 Millionen Euro).

Schaeffler hat auf herrschende Herausforderungen reagiert

Die Bilanzsumme lag zuletzt bei 21.370 Millionen Euro (Vorjahr 15.016 Millionen). Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstandes von Schaeffler, kommentiert: „Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz eines widrigen Umfelds wichtige Meilensteine für die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens erreicht.“ Gleichwohl liege das operative Geschäftsergebnis unter den Ansprüchen, was sich in der unterschiedlichen Performance der einzelnen Sparten widerspiegle. Während sich der Bereich Automotive Technologies resilient zeigte und vor allem Vehicle Lifetime Solutions erneut ein starkes Ergebnis erzielte, verzeichnete Bearings & Industrial Solutions einen Umsatz- und Ergebnisrückgang, wie Rosenfeld berichtet. Und mit den im November vorgestellten strukturellen Maßnahmen reagiert Schaeffler auf diese Herausforderungen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. „Ausgehend von unserer neuen Aufstellung mit den vier produktorientierten Sparten blicken wir optimistisch in die Zukunft. Wir werden der Hauptversammlung im April eine Dividende in Höhe von 25 Cent vorschlagen“, so Rosenfeld.

So sieht die Schaeffler-Prognose für 2025 aus

Durch die Neuorganisation mit vier Sparten ab dem 1. Januar 2025 weist die Schaeffler AG ihre Ergebnisse zusätzlich zur Gruppenebene für die vier Sparten E-Mobility, Powertrain & Chassis, Vehicle Lifetime Solutions, Bearings & Industrial Solutions sowie Others aus. Das im Jahr 2024 in der Sparte Others konsolidierte Vitesco-Geschäft werde zukünftig in die anderen Sparten überführt. Im Sektor Others werden verschiedene Geschäftsaktivitäten zusammengefasst dargestellt, die sich in die drei wesentlichen Bereiche Start-up-Geschäfte, externes Geschäft ausgewählter funktionaler Einheiten sowie Geschäftsaktivitäten gliedern, aus denen sich die Schaeffler-Gruppe in der Regel innerhalb von 12 bis 18 Monaten zurückziehen wird. Die Gruppe rechnet für das Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatz von 23 bis 25 Milliarden Euro. Zugleich geht das Unternehmen davon aus, im Geschäftsjahr 2025 eine Ebit-Marge vor Sondereffekten zwischen 3 und 5 Prozent zu erreichen.

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