Wendezeiten? Die Tesla-Bedeutung schwindet! Aber Musk hat Trump hinter sich

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Tech-Milliardär und Trump-Unterstützer Elon Musk gibt seinen Senf zur deutschen Regierungskrise dazu. Gleichzeitig fällt Tesla unter den E-Autos auf Platz 3 zurück.

Elon Musk ist großer Fan von Donald Trump. Das könnte ihm nach dem Wahlsieg jetzt helfen, denn ihm steht offensichtlich ein Pöstchen in Aussicht, das die schwächelnde Nachfrage nach Tesla-Stromern beenden könnte. Gleichzeitig äußerte er sich despektierlich gegen den Kanzler.(Bild:  D. Doory)
Elon Musk ist großer Fan von Donald Trump. Das könnte ihm nach dem Wahlsieg jetzt helfen, denn ihm steht offensichtlich ein Pöstchen in Aussicht, das die schwächelnde Nachfrage nach Tesla-Stromern beenden könnte. Gleichzeitig äußerte er sich despektierlich gegen den Kanzler.
(Bild: D. Doory)

Musk, der reichste Mensch der Welt, steht fest auf politischen Positionen der amerikanischen Rechten und unterstützte in den vergangenen Monaten den Wahlkampf von Donald Trump. „Olaf ist ein Narr“, schrieb Musk jüngst auf Deutsch bei seiner Online-Plattform X. Er reagierte damit auf einen Beitrag, in dem es hieß, dass in Deutschland die „sozialistische“ Regierung auseinandergebrochen sei. Musk bestätigte später, dass er durchaus Bundeskanzler Olaf Scholz meinte. Er äußerte sich aber nicht dazu, wieso er Scholz für einen Narren hält. Aber mit dessen Rückkehr ins Weiße Haus dürfte Musk mehr Einfluss auf die amerikanische Regierung bekommen. Denn Trump stellte in Aussicht, dass Musk mit der Reduzierung von Regierungsausgaben betraut wird. Zugleich könnten in Zukunft zwei von Musk geführte Unternehmen – natürlich der Elektroautobauer Tesla, aber auch die Weltraumfirma Space-X – von amerikanischen Regierungsausgaben profitieren. Das könnte für Aufwind sorgen, denn ...

Tesla fällt im deutschen Elektroautomarkt zurück

Die E-Auto-Marke von Milliardär Musk ist steht nämlich im laufenden Jahr nur noch auf Platz drei (31.461 Neuzulassungen, Stand Oktober)! Und zwar hinter VW (49.234 Neuzulassungen) und BMW (33.167 Neuzulassungen), wie aktuelle Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes zeigen. Noch im Gesamtjahr 2022 und bis Mitte 2023 hatte der US-Konzern bei den aufaddierten Neuzulassungen in Deutschland ganz vorne gelegen. Das scheint vorbei zu sein. Auch in den ersten Monaten des Jahres startete Tesla vergleichsweise gut, doch inzwischen hat sich die Lage gedreht. Das könnte die die politische Lage nebst Aussicht auf den Posten, den Trump angedeutet hat, aber wieder in die andere Richtung biegen.

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