Rapid Technologie

Die wichtigsten Verfahren für das schnelle Erstellen von Prototypen

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Mit Kunststoffen, Keramiken oder Metallen „drucken“

Ein 3D-Drucker ist eine Maschine, die dreidimensionale Werkstücke aufbaut. Sie sind eine spezielle Unterart der Maschinenklasse der digitalen Fabrikatoren.

Der Produkt-Aufbau erfolgt computergesteuert aus einem oder mehreren flüssigen oder pulverförmigen Werkstoffen nach vorgegebenen Maßen und Formen (CAD). Typische Werkstoffe für das 3D-Drucken sind Kunststoffe, Kunstharze, Keramiken und Metalle.

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Die Entwicklung von 3D-Druckern stellt einen gewaltigen Wandel (zum nachhaltigen Produzieren) dar und kann ein jahrhundertealtes Prinzip beenden, nämlich Produkte aus Rohlingen und nur mit großen Verschnittmengen herzustellen. 3D-Drucker setzen nur soviel Material ein, wie tatsächlich benötigt wird. „Je kleiner die Stückzahl und je komplizierter das gewünschte Bauteil geformt sei, desto eher rechnet sich der 3D-Druck“, so ein Fachmann.

Kopieren was Spaß macht

Mit einer neuen Art von 3D-Druckern kopiert man alles, was Spaß macht: Kaffeetassen aber auch Klorollen-Halter. Der Rigid Bot beispielsweise ist einer dieser neuen 3D-Drucker. Bereits für 325 Dollar gibt es ihn in der kleinsten Ausführung als Bausatz.

Wer auf „German Engineering“ abfährt, der ist beim Fabbster von der Firma Sintermask gut aufgehoben. Der 3D-Drucker arbeitet ähnlich wie alle Geräte in diesem Preisbereich und erhitzt Kunststoff, um ihn anschließend mittels einer Düse schichtweise auf einen Objektträger zu „drucken“. Der Maker Bot Replicator ist momentan vermutlich der bekannteste Drucker auf dem Markt. Der Replicator 2 verarbeitet ebenfalls Kunststoff in Rollenform und kommt fertig montiert für 2.200 US-Dollar (etwa 1700 Euro) daher.

* Dipl.-Ing. Ullrich Höltkemeier, Chefredaktion konstruktionspraxis

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