Bekum auf der K 2016

Die Zukunft des Blasformens wird elektrischer

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Hightech optimiert Extrusionsqualität

Bekum bietet für seine Maschinen besondere Wendelverteiler-Blasköpfe an, die sich, wie es heißt, durch eine exzellente, gleichmäßige Wanddickenverteilung im Vorformling und im Endartikel auszeichnen. So sollen sich für den Betreiber signifikante Verbesserungen in der Schlauchqualität für Monolayerartikel erreichen lassen, ganz besonders dann, wenn es um Artikel mit mehrschichtigem Aufbau gehe. Dabei müssen die Anwender nicht auf Bedienerfreundlichkeit verzichten, wie Bekum anmerkt: Die Köpfe können bequem von der Frontseite der Maschine aus eingestellt werden. Und nicht nur das: Das Kopfdesign ermöglicht schnellere Farbwechselzeiten als herkömmliche Konstruktionsprinzipien, was zu einer unmittelbaren Steigerung der Maschinenproduktivität führt, so Kandt. Auch der Verbrauch von Wechselmaterial zum Sauberfahren wird auf ein Minimum reduziert. Die kompakte Bauweise der Wendelverteilerköpfe gilt als zusätzlicher Vorteil: Durch deren geringere Oberflächen wird der Energiebedarf zur Beheizung deutlich reduziert, heißt es.

Mit einer Schließkraft von 370 kN und einer Formbreite von 700 mm liegt die Domäne der Eblow 37 bei der Produktion von Kanistern. Nach Auskunft des Herstellers waren die Tests der Einstationenanlage sehr vielversprechend: Im Vergleich zu einer konventionellen, hydraulischen Lösung kann die Eblow 37 demnach eine Produktionssteigerung von 15 % bieten. Das entspricht laut Kandt einer Ausbringungsmenge von 240 Stück pro Stunde, bezogen auf einen 20-l-Leichtgewichtskanister als Referenzprodukt. Diese Werte machen die Eblow 37 zur neuen Referenz in ihrer Klasse, wie es heißt.

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Prozesssichere Optionen machen flexibel

Der Anwender könne sich folglich eines hohen Maßes an Flexibilität sicher sein. Auch ist die Einstellung von Blasformen mit unterschiedlichen Formendicken dank eines produktionsfreundlichen sowie automatisierten Kalibrierlaufs vergleichsweise rasch und sehr komfortabel durchführbar, erklärt Bekum. In Kombination mit den von Bekum selbst entwickelten und gefertigten Extrusionsköpfen mit der besonderen Wendelverteilertechnik kann die Anlage auch auf der Materialseite punkten: Viele blasformbare Materialien, wie HDPE und PP in Mono- und Mehrschichtausführung (3- und 6-Schichten), auch mit Sichtstreifen sowie Polycarbonat, können sehr gut verarbeitet werden. Die Neukonstruktion ermöglicht laut Bekum einen sehr schnellen Farbwechsel für ein Höchstmaß an Freiheitsgraden und stärkt so die Wirtschaftlichkeit der Produktion. Durch den Einsatz einer bei Bekum typischen Oben- oder Untenkalibrierung, ist das Produktionsspektrum auch noch erweiterbar. Viele bestehende, prozesssichere Optionen von der BA-34.2-Reihe werden zukünftig in der neuen Eblow 37 verfügbar sein, wie Bekum berichtet. Kandt stellt klar: „Die Zukunft sehen wir elektrisch – auch was die Verpackungsbranche betrifft.“ MM

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