Fabrikplanung

Digitale Layoutplanung für kürzere Projektlaufzeiten

Seite: 2/3

Anbieter zum Thema

Planung eines Hochregallagers: Präsentation für Nicht-Techniker

Da die vorhandenen Logistikkapazitäten nicht mehr ausreichen, investiert Deutschlands größter Küchenhersteller mehrere Millionen Euro in ein neues, 8700 m² großes Logistikzentrum für Palettenware und Kleinteile wie Schrauben, Sockelfüße oder Beschläge. Davon gibt es reichlich: Eine einzige Küche – 600.000 werden jährlich gefertigt – besteht aus durchschnittlich 1235 Einzelteilen.

Im Rahmen des Projekts verantwortet Unitechnik Systems die Planung und Umsetzung des automatischen Hochregallagers und des zentralen Kleinteilelagers. Das fünfgassige Paletten-Hochregallager (8000 Stellplätze) und das 40-Ebenen-Shuttlelager mit bis zu 1600 Ein- und Auslagerungen pro Stunde stellen nicht nur besondere Anforderungen an die Materialflusssteuerung und Stellplatzverwaltung. Auch Präsentation und Abstimmung derart komplexer Lagerstrategien werden zur handfesten Herausforderung. „Die Entscheider auf Kundenseite sind oft keine Techniker und müssen über größere Investitionssummen entscheiden“, benennt Andreas Klee, Key Account Manager bei Unitechnik, ein branchenbekanntes Kommunikationsproblem.

Neues Konzept liefert virtuelle Welten ohne Mehraufwand

Welche Möglichkeiten aber hat der Anbieter in puncto Konzeptvermittlung bei der Layoutpräsentation? Konventionelle CAD-Zeichnungen können die Abstimmung unter unmittelbar verantwortlichen Projektbearbeitern ermöglichen. Fachfremde Beteiligte können allerdings die Abläufe unter Umständen nicht nachvollziehen. Klee: „Früher haben wir ein 2D-Layout erstellt und – um überzeugend beim Kunden auftreten zu können – ein weiteres, vom 2D- losgelöstes 3D-Layout angefertigt.“ Anders lief es beim Großprojekt für den Küchenhersteller: Durch das neue Layout- und Projektierungskonzept konnte Anbieter Unitechnik die Geschäftsführung beim Kunden ohne Mehraufwand mit einem interaktiven, virtuellen Rundflug durch das geplante Logistikzentrum begeistern. CAD-Konstrukteur Dennis Heuser erinnert sich: „Sie waren sehr angetan, das Resümee war ausgezeichnet. 3D wirkt. Früher waren wir auf Ausschnitte begrenzt, heute hat man das große Ganze schnell im Blick.“

Effizient zur richtigen Planungsvariante

Das interaktive, realistische Planungsszenario aus der Factory-Design-Lösung ist nur ein markantes Feature, das im Austausch mit dem potenziellen Kunden in der Konzept- und Angebotsphase greift. Unitechnik-Konstrukteur Dennis Heuser: „Wir haben mit der Factory Design Solution ein echtes CAD-System im Einsatz und keine verschiedenen Insellösungen, die nicht miteinander interagieren.“ Mit den Planungs- und Analyseprogrammen kann Unitechnik von gebäudetechnischer Planung über mechanische Konstruktion und logistische Betriebsabläufe bis hin zu Datenmanagement und 3D-Modellierung effizienter arbeiten, um die effektivste Planungsvariante zu entwickeln. Und das von Beginn an. „Man kommt da ziemlich zügig rein“, erläutert Heuser. „Die Akzeptanz bei uns im Hause – nicht nur im Vertrieb, der mit der Factory-Design-Lösung eigene Layouts unabhängig erstellt – war von Anfang an groß.“ Vorhandene Daten wie Layouts, Maschinen und Fördertechnik können direkt übernommen werden. Die Bearbeitung und weitere Ausdetaillierung ist 1:1 ohne weitere Schritte möglich. Schnell und einfach gestaltet sich die Layouterstellung auf Basis der großen Objektbibliothek, wobei die Planungsobjekte in 2D und 3D vorhanden sind und je nach Bedarf angezeigt werden.

(ID:44566935)