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Ohnehin: Die Synchronisation der Layouts in 2D und 3D über die zentrale Objektbibliothek ist das Herzstück des Factory-Design-Konzepts. Durch das Auswählen der Objekte aus der Bibliothek wird eine Vorschau angezeigt. Durch Drag-and-drop erfolgt die Objektplatzierung.
Hoher Wiederverwendungsgrad reduziert das Fehlerpotenzial
Unitechnik selbst hat rund 100 eigene Planungsobjekte – voll parametrisch – erstellt, die den Layoutprozess signifikant forcieren. „Hier geht es in erster Linie um Stetigfördertechnik, Stahlbauregale, Regalbediengeräte, die Klassiker eben“, so Konstrukeur Heuser. Da durch die Parametrik keine Objekte neu gezeichnet werden müssen, steigt der Wiederverwendungsgrad bei reduziertem Fehlerpotenzial. Heuser weiter: „Wir verfügen in der Factory Design Solution über 100 % maßhaltige Layouts, ein Riesenknackpunkt; so können wir zeitnah Kollisionsprüfungen vornehmen und Störungen ausmachen.“
Wesentlich vereinfacht wird das tägliche Handling durch die Tatsache, dass die Lösung unter anderem auf DWG-Datenformat-Basis arbeitet. Mit dem weltweiten CAD-Standardformat kann Unitechnik die Layouts zum Beispiel in der Zusammenarbeit mit Sublieferanten problemlos austauschen. Gerade an der Schnittstelle zu den vielen Partnern, die Unitechnik als Generalunternehmer beauftragt, sieht Dennis Heuser neuen Handlungsspielraum gegeben: „Wir können völlig unabhängig eigene Layouts erstellen und selbst immer die beste Lösung wählen. Durch die einfache Generierung der Layouts können wir auch direkt Schnitte problemlos erstellen und in der Projektphase nutzen. Die Verbindung von einem reinen 2D-Layout in der Draufsicht und dem synchron verfügbaren 3D-Layout ist hier der entscheidende Vorteil.“
Besseres Verständnis beim Kunden durch Visualisierung
Optimierte Planungsergebnisse sind das eine, reduzierte Inhouse-Bearbeitungszeiten das andere. Factory Design von Autodesk in Kombination mit dem Beratungs- und Implementierungspartner Cideon schafft hier eine Win-win-Situation, wie Heuser anhand eines Praxisbeispiels erläutert: „Früher mussten die notwendigen einzelnen Module im Layout, wie zum Beispiel Antriebe, per Hand gezählt werden. Heute lässt sich mit der Stücklistenfunktion ein erstelltes Angebot leicht und schnell absichern.“ Das bedeutet Planungs- und Investitionssicherheit bei Unitechnik und gleichermaßen beim Kunden. Der profitiert von den Möglichkeiten der Visualisierung – seien es 3D-Bilder, Kameraflüge oder detailliert gerenderte Aufnahmen – vom Start weg. Key Account Manager Klee: „Interessenten verstehen unsere präsentierten Angebote und Konzepte heute deutlich besser und schneller als in der Vergangenheit, schnell erstellte Screenshots eignen sich hervorragend als ‚Beilage‘ für unsere Angebotstexte.“ MM
* Gerhard Wulff ist Leiter Produktmanagement bei der Cideon Holding GmbH & Co. KG in 02625 Bautzen
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