Werkzeugmaschinen DMG Mori Seiki erhöht seine Prognose gegen den Werkzeugmaschinen-Trend

Redakteur: Stéphane Itasse

Die DMG Mori Seiki AG, Bielefeld, hat im dritten Quartal 2013 den Umsatz und den Ertrag verbessert. Nach einem erfolgreichen Auftritt auf der Messe EMO in Hannover erhöht der Werkzeugmaschinenbauer sogar die Prognose für das laufende Geschäftsjahr.

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Die Mitarbeiter des DMG-Mori-Seiki-Konzerns haben derzeit gut zu tun: Dirk Ziegler, Montageschlosser bei der Deckel Maho Seebach GmbH, montiert den Werkzeugwechsler einer Milltap 700.
Die Mitarbeiter des DMG-Mori-Seiki-Konzerns haben derzeit gut zu tun: Dirk Ziegler, Montageschlosser bei der Deckel Maho Seebach GmbH, montiert den Werkzeugwechsler einer Milltap 700.
(Bild: DMG Mori Seiki)

Der Umsatz erreichte zum 30. September 1.480,5 Mio. Euro (Vorjahr: 1.432,9 Mio. Euro), wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Das EBIT habe 88,3 Mio. Euro betragen (Vorjahr: 83,3 Mio. Euro) und das EBT sei auf 79,8 Mio. Euro gestiegen (Vorjahr: 72,7 Mio. Euro). Der Konzern weise per 30. September ein Ergebnis nach Steuern von 55,1 Mio. Euro aus (Vorjahr: 49,8 Mio. Euro).

Messe EMO 2013 brachte Millionenaufträge für DMG Mori Seiki

Im dritten Quartal stieg der Auftragseingang um 6% auf 546,7 Mio. Euro (Vorjahr: 518,0 Mio. Euro), wie es heißt. Trotz schwieriger Marktbedingungen habe der Auftragseingang zum 30. September 1.616,6 Mio. Euro (Vorjahr: 1.706,4 Mio. Euro) erreicht. Dies sei unter anderem ein Resultat der EMO 2013 in Hannover; als Ergebnis dieser Messe konnte der Konzern 1137 Werkzeugmaschinen im Wert von 276,4 Mio. Euro verkaufen (wir berichteten).

Der Auftragseingang habe sich besser als die Branchenbestellungen im spanenden Werkzeugmaschinenbau in Deutschland entwickelt, die in den ersten acht Monaten 14% unter dem Vorjahresvergleich lagen, wie DMG Mori Seiki unter Berufung auf Zahlen des VDW berichtet.

DMG Mori Seiki vertieft deutsch-japanische Kooperation weiter

Im dritten Quartal wurden die im März 2013 angekündigten Kapitalmaßnahmen umgesetzt. Die Kooperation mit dem japanischen Kooperationspartner hat sich laut Mitteilung mit der Angleichung der Unternehmensnamen weiter vertieft. Dieser Weg soll fortgesetzt werden: Neben der gemeinsamen Erschließung weiterer Märkte – insbesondere China und Russland – sei nunmehr geplant, die gemeinsame Produktentwicklung voranzutreiben.

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