Moulding Expo 2015 DMG Mori zeigt Highspeed-Maschinen für den Formenbau

Redakteur: Jürgen Schreier

Im Bereich der Hochgeschwindigkeitsbearbeitung will DMG Mori mit den Modellen HSC 30 linear und HSC 70 linear neue Maßstäbe in Präzision und Oberflächengüte setzen.

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HSC 30 linear – Thermosymmetrisches Maschinenbett in Gantry-Bauweise mit Linearantrieben in allen Achsen.
HSC 30 linear – Thermosymmetrisches Maschinenbett in Gantry-Bauweise mit Linearantrieben in allen Achsen.
(Bild: DMG Mori)

Hervorstechende Merkmale der Maschinen sind laut Hersteller die Langzeitgenauigkeit unter 5 µm, die durch ein innovatives Kühlkonzept erreicht wird, sowie die thermosymmetrische Bauweise. Hinzu kommen Oberflächengüten von Ra < 0,15 µm durch HSC-Spindeln mit Wellen-, Flansch- und Mantelkühlung.

Thermosymmetrisches Maschinenbett für höchste Langzeitgenauigkeit

Die Basis beider Maschinen ist ein thermosymmetrisches Maschinenbett für höchste Langzeitgenauigkeit. Diese wird durch ein innovatives Kühlkonzept noch verstärkt. So werden das Maschinenbett und das Portal mit Kühlmedium durchflutet, was für eine Temperaturstabilisierung sorgt. Neben den Primär- und Sekundärteilen der Linearantriebe werden zudem die Linearführungen gekühlt. Die entstehende Reibungswärme wird dadurch effektiv abgeführt und ein Wärmeeintrag in das Gestell verhindert. Zusätzliche Kühlleisten am Spindelstock sorgen hier für eine gleichmäßige Temperaturverteilung.

Auch bei den Spindeln, dem Herzstück der HSC linear-Baureihe, wird auf eine Neuerung gesetzt. So verfügen die 28.000er- und 40.000er- Spindeln über eine Wellen-, Flansch- und Mantelkühlung. Daraus ergeben sich thermisch stabile Prozessbedingungen und eine bis zu 70 % geringere axiale Werkzeugausdehnung. Bessere Oberflächen kleiner Ra 0,15 µm sind die Folge. Zudem verkürzen sich Warmlaufzeit und Abkühlzeit um den Faktor 5. Dieser Vorteil kommt bei jedem Werkzeugwechsel während der Präzisionsbearbeitung zum Tragen. Speziell auch beim Einwechseln eines kalten Messtasters. In-Prozessmessungen haben dadurch in kürzester Zeit eine stabile Z-Basis.

30er-Werkzeugmagazin gehört zur Grundausstattung

Im Standard bietet die HSC 30 linear eine Spindeldrehzahl von 40.000 min-1 mit HSK E40 Schnittstelle. Die HSC 70 linear gibt es im Standard mit einer 18.000er Spindel. Optional stehen hier Drehzahlen von 28.000 min-1 und 40.000 min-1 mit der zuvor zitierten Wellen-, Flansch- und Mantelkühlung zur Verfügung. Werkzeugseitig gehört ein 30er-Werkzeugmagazin zur Grundausstattung. Außerdem stehen Varianten für 60 oder 120 Werkzeuge optional zur Verfügung.

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