Industrietauglich DN Solutions weist den leichten Weg in die additive Fertigung

Quelle: DN Solutions 2 min Lesedauer

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Auf seiner International Machine Tool Fair stellte der Werkzeugmaschinenhersteller DN Solutions erstmals das neue 3D-Drucker-Modell für den industriellen Einsatz vor.

Bereits zum 15. Mal hat DN Solutions, Koreas größter Maschinenbauer, zu seiner alle zwei Jahre stattfindenden Hausmesse nach Busan eingeladen. Das ließen sich Tausende nicht entgehen. Ein besonderes Highlight waren neue, industrietaugliche 3D-Drucker für die Metallpulververarbeitung.(Bild:  DN Solutions)
Bereits zum 15. Mal hat DN Solutions, Koreas größter Maschinenbauer, zu seiner alle zwei Jahre stattfindenden Hausmesse nach Busan eingeladen. Das ließen sich Tausende nicht entgehen. Ein besonderes Highlight waren neue, industrietaugliche 3D-Drucker für die Metallpulververarbeitung.
(Bild: DN Solutions)

DN Solutions ist Koreas führender Werkzeugmaschinenhersteller und drittgrößter Player auf der Welt. Anfang April fand bereits die 15. von DN Solutions ausgerichtete International Machine Tool Fair (DIMF) statt, die unter dem Motto „Plattform für Automatisierungslösungen in allen Bearbeitungsprozessen“ stand. Wie man betont, kamen über 5.000 Besucher zu diesem Event nach Busan. Die Ausstellung beinhaltete Automatisierungssysteme, „intelligente“ Software, Anlagen für die additive Metallverarbeitung und über 50 Maschinen der sogenannten nächsten Generation. Dazu zählten Weiterentwicklungen etablierter Modelle, wie der DVF-Serie (5-Achs-Bearbeitungszentrum), der DNM-Serie (Bearbeitungszentrum) und der DNX-Serie (Multitasking-Maschine). Doch Diesmal wurde die neue DLX-Serie vorgestellt – ein Highlight, heißt es. Mit ihr steige man offiziell in den industriellen Markt für das Verfahren Laser Powder Bed Fusion (LPBF) ein.

Minimierte Nebenzeiten bei der additiven Fertigung

Bei der DLX-Serie handelt es sich laut Beschreibung des Herstellers um den ersten industrietauglichen LPBF-Metall-3D-Drucker. Das Flaggschiff heißt DLX 450 und wurde in Busan live vorgeführt. Es fertigte dabei komplexe Bauteile bis zu 450 × 450 × 450 Millimetern Größe. Verarbeitet werden können Aluminium, Stahl, Inconel und Titan. Das neue 3D-Druck-System unterstützt Einzel- bis Vierfachfaserlaser (500 Watt / 1.000 Watt). Die dicke einer Schicht liegt zwischen 30 und 90 Mikrometern. Gedruckt wird mit einer Aufbaugeschwindigkeit von mindestens 20 Kubikzentimetern pro Stunde. Der Drucker ist mit einem Permanentfiltersystem für die Schutzgasversorgung (wahlweise Argon- oder Stickstoff) ausgestattet. Er verfügt über eine Auspackstation zur Wiederverwendung des überschüssigen Metallpulvers, sowie über einen optional automatisierbaren, Wechselbaucontainer, um die Nebenzeiten zu minimieren. Mit der speziellen AM-Software-Suite von DN Solutions gelinge die End-to-End-Fertigung ohne Schwierigkeiten.

Neuer 3D-Drucker bewährt sich für eigenen Maschinenbau

Die Software-Suite identifiziert etwa, ob Bauteilgeometrien überhaupt per 3D-Druck herstellbar sind. Sie berechnet auch gleich die Herstellungskosten, minimiert die nötigen Stützstrukturen und passt die Bauteilkonstruktion an den Druckprozess an, wie es weiter dazu heißt. Ebenso übernehme die Software die Simulation und checkt, wie man unerwünschte Verformungen ausgleichen kann. Sollen neuartige Metallpulver verarbeitet werden, beschleunige das Tool deren Einsetzbarkeit. So ausgerüstet, erleichtert die DLX-Serie den Einstieg in die additive Fertigung, weil man mit vergleichbar wenig Aufwand präzise und hochwertig drucken kann, sagt DN Solutions. Um die Anwendbarkeit zu validieren, hat DN Solutions übrigens die Frontkappe eines Spindelzylinders für die eigene Multitasking-Maschine mithilfe der Methode Design for Additive Manufacturing neu gestaltet. Das Ergebnis sei ein Leistungszuwachs von 20 Prozent, der durch eine funktions- anstatt fertigungsgerechte Auslegung der innenliegenden Kanäle zur Medienversorgung erreicht wurde, sowie durch eine vereinfachte Montage durch Bauteilintegration. DN Solutions kündigte außerdem die Eröffnung seines Additive Manufacturing Solution Center (ASC) in Deutschland an. Weitere Standorte sind in Südkorea und den Vereinigten Staaten geplant. Diese Zentren werden Unterstützung für Anwendungstechnik, Beratung, Schulung, Anlaufunterstützung sowie Service im Bereich AM anbieten.

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