Jungheinrich Dolmetscht zwischen Stapler und der IT
Das Logistik-Interface von Jungheinrich ermöglicht eine reibungslose Kommunikation zwischen Lager-Equipment und der IT. Die Folge: verbesserte Produktivität bei geringeren Kosten.
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Sie sind intelligent, verfügen über diverse Sensoren, die Daten aus ihrer Umgebung sammeln, und sie sind in der Lage, diverse Tätigkeiten halb- oder sogar vollautomatisch zu verrichten. Doch dafür brauchen moderne Flurförderzeuge Informationen. Sie müssen wissen, was sie wohin transportieren sollen. Solche Informationen haben Unternehmen in ihren zentralen IT-Systemen gespeichert. Und: Von besonderer Bedeutung in der Intralogistik ist das Lagerverwaltungssystem (LVS). Damit die Daten in diesem System jederzeit aktuell sind, gilt es, den dortigen Informationsfluss immer wieder mit dem realen, physischen Materialfluss zu synchronisieren. Doch genau da liegen die Herausforderungen.
Anbindung an beliebige LVS möglich
Gerade in der Logistik sind eine Fülle verschiedener Software-Varianten im Einsatz. Die Folge: Die zentralen IT-Systeme und das Lager-Equipment verstehen einander nicht. Mit dem Logistik-Interface schafft die Jungheinrich Logistiksysteme GmbH Abhilfe. Es ist gelungen, eine Schnittstelle zwischen Stapler und LVS zu schaffen, bei der die Vielfalt von Lager-IT, Intralogistikprozessen und Anwendungen berücksichtigt wird.
Die sogenannte Middleware ist auf dem Fahrzeugterminal oder einem Lagerserver installiert und vermittelt zwischen Stapler und LVS. Die wichtigste Anwendung für die Verbindung zwischen den beiden Seiten sind halbautomatische und vollautomatische Fahrzeuge. Das Logistik-Interface sendet Fahraufträge aus dem LVS an das Fahrzeug und gibt nach Abschluss der Fahrt Rückmeldung an das Lagerverwaltungssystem. Die Zahl der möglichen Anwendungen für diese Systemintegration wird weiter steigen.
Eine innovative IT-Lösung für die Jungheinrich auf der Logimat 2015 ausgezeichnet worden ist. So konnte sich das Hamburger Unternehmen in der Kategorie „Software, Kommunikation, IT“ mit dem Jungheinrich-Logistik-Interface als „Bestes Produkt“ durchsetzen. „Diese Auszeichnung ist ein Beleg für die herausragende IT-Kompetenz von Jungheinrich in der Intralogistik“, sagt Richard Brandstetter, Geschäftsführer der Jungheinrich Logistiksysteme GmbH, „und setzt in der Praxis einen Benchmark.“
Beim Logistik-Interface handelt es sich um eine Schnittstellensoftware (Middleware), die auf dem Fahrzeugterminal oder einem Kundenserver installiert wird. Von dort kommuniziert sie mit dem Fahrzeug oder weiterer am Fahrzeug vorhandener Sensorik. Zudem verfügt die Standardsoftware Logistik-Interface über Standardanbindungswege, die die Anbindung an beliebige Lagerverwaltungssysteme ermöglichen. „Zum Einsatz kommt das Logistik-Interface derzeit in sechs unterschiedlichen Jungheinrich-Lösungen“, so Brandstetter weiter, „vom Auto Pallet Mover bis zur Lagernavigation – Tendenz steigend.“
Vernetzt Maschinen für Industrie 4.0
Und: Weil moderne Flurförderzeuge mit immer mehr Intelligenz ausgestattet sind, werden, dank der Kommunikation mit diesen Fahrzeugen und ihrer Anbindung an die in der logistischen Praxis hochvariante IT-Struktur, die Materialflussprozesse deutlich effizienter, prozesssicherer und ergonomischer. Jungheinrich setzt hierfür die Standardschnittstelle Logistik-Interface ein und ermöglicht so die Vernetzung zwischen Maschinen unter dem Stichwort „Industrie 4.0“. „Andererseits verfügt die Standardsoftware Logistik-Interface auch über eine Reihe von Standardanbindungswegen, die die Anbindung an beliebige Lagerverwaltungssysteme ermöglichen“, nennt Dr.-Ing. Kai Beckhaus, Leiter Prozesslösungen der Jungheinrich AG, als besonderes Merkmal.
Weitere Informationen: Jungheinrich AG, 22047 Hamburg, www.jungheinrich.de
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