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Je nach Viskosität, Mischungsverhältnis und Schlauchlänge bringen die Dosier- und Mischanlagen bis zu 25 kg Klebstoff pro Minute auf die Fügestellen der Windflügel-Halbschalen und Stabilisierungsstege im Inneren der Rotorblätter. Bei der Verarbeitung großer Volumina im industriellen Maßstab überzeugen sie aufgrund ihrer Modulbauweise als ebenso flexible wie wirtschaftliche Komplettlösungen.
Nodopox-Dosier- und -Mischsysteme mit Siemens-SPS ausgestattet
Die Anlagen pumpen Kunstharz und Härter aus 200-l-Behältern, mischen die zuvor programmierten Rezepturen und applizieren das Material über einen Mischkopfgalgen mit bis zu 4 m Reichweite. Die Nodopox-Dosier- und -Mischsysteme verfügen über eine Siemens-SPS mit Touchscreen, eine automatische Durchflussmessung, eine automatische Volumenstromregelung und ein Fernwartungsmodul.
Zu den besonderen Merkmalen der Anlagen gehört es zudem, dass sie genau auf die Bedürfnisse des Kunden und dessen Applikationen abgestimmt werden.
Prozesskette reicht vom Modell- und Formenbau bis hin zum Oberflächen-Finishing
Die Prozesskette der Rotorblattherstellung reicht vom Modell- und Formenbau über das Abformen der Halbschalen und deren Verklebung bis hin zum Auswuchten und Oberflächen-Finishing. Wann immer dabei Kunstharze verarbeitet werden, gehören die Tartler-Anlagen heute zur Ausrüstung dazu.
Schon in der Vergangenheit hat das Unternehmen Automatisierungslösungen für die Rotorblattproduktion realisiert. Unter anderem eine 2K-Inhouse-Anlage, mit der die Hersteller ihre mit Kunstharz benetzten Fasermatten zum Auskleiden der Windflügelformen selbst fertigen können.
* Udo Tartler ist Geschäftsführer der Tartler GmbH in 64750 Lützelbach.
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