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Drehgeber mit induktiver Rundumabtastung in Hohlwellen-Ausführung

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Mit digitaler EnDat-2.2-Schnittstelle

Die induktiven Drehgeber ECI 4000 und EBI 4000 sind mit der digitalen EnDat-2.2-Schnittstelle ausgestattet. Zusätzlich zur störsicheren Übertragung unterstütze die EnDat-2.2-Schnittstelle auch noch weitere gerätespezifische Funktionalitäten, zum Beispiel die Übertragung der Daten eines geräteinternen und eines externen Temperatursensors oder die Bereitstellung der normierten Bewertungszahlen für die Signaldiagnose. Die Ausgabe dieser Betriebsparameter im geschlossenen Regelkreis erlaube eine permanente Zustandsüberwachung des Messgeräts. Zusätzliche Anschlussmöglichkeiten bietet die für die Singleturn-Variante optional lieferbare Drive-CLiq-Schnittstelle von Siemens.

Für die Geräte ist eine Zertifizierung für SIL-2-Applikationen entsprechend EN 61508 in Planung. Mit entsprechenden Zusatzmaßnahmen in der Folgeelektronik könne der Sicherheitslevel für die EnDat-2.2-Geräte dann auch auf SIL 3 gehoben werden. Die relevanten Fehlerausschlusskriterien für eine sichere mechanische Ankopplung sind selbstverständlich Bestandteil der Zertifizierung, so der Hersteller.

Zur Grundkonzeption der Geräte gehören ihre Montagefreundlichkeit und die applikationsgerechte Auslegung zur Integration in Motoren und Maschinen. Unter anderem erfüllen sie dafür die Schutzart IP40, heißt es. Durch einen äußeren und einen inneren Zentrierdurchmesser an der Abtasteinheit beziehungsweise der Teilungstrommel lassen sie sich schnell und ohne zusätzliche Justage- oder Prüftools montieren und in Betrieb nehmen, heißt es weiter. Ein applikationsbedingter axialer Versatz der Teilungstrommel zur Abtasteinheit wird im Bereich von ±1,5 mm toleriert. Ähnlich großzügig ist die maximale Rundlauftoleranz der Antriebswelle mit 0,2 mm bemessen.

Der Arbeitstemperaturbereich reicht bei den Geräten mit EnDat-2.2-Schnittstelle bis zu 115 °C. Die Vibrationsbeständigkeit liege bei 400 m/s² für den Stator und 600 m/s² für den Rotor nach EN 60068-2-6. Damit sei eine hohe Robustheit bei der Anwendung als Motor-Feedbacksystem gewährleistet – insbesondere wenn der Motor extrem leistungsorientiert ausgelegt ist.

Dr. Johannes Heidenhain GmbH, 83292 Traunreut, auf der SPS IPC Drives 2016: Halle 7, Stand 7-190

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