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Drehgeber mit induktiver Rundumabtastung in Hohlwellen-Ausführung

| Redakteur: Reinhold Schäfer

Drehgeber mit induktiver Rundumabtastung in Hohlwellen-Ausführung.
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Drehgeber mit induktiver Rundumabtastung in Hohlwellen-Ausführung. (Bild: Heidenhain)

Mit der Drehgeber-Baureihe ECI 4000/EBI 4000 ergänzt Heidenhain zur SPS IPC Drives 2016 sein bestehendes Programm induktiver Positionsmessgeräte. Die Varianten sind modulare Geräte ohne Eigenlagerung mit einer Hohlwellenabmessung von 90 mm.

Sie können die bisher üblichen Zahnriemenantriebe zur Ankopplung eines Motor-Feedbacksystems an Torque-Motoren ersetzen, heißt es. Mit weniger Komponenten schaffen die Drehgeber dabei einen Zugewinn an Leistung und ermöglichen einen garantiert verschleißfreien Betrieb, heißt es weiter. Außerdem setzen sie neue Maßstäbe in der erreichbaren Regeldynamik, der Zuverlässigkeit sowie der Funktionalität, so der Hersteller. Damit würden sie auch neue Einsatzmöglichkeiten eröffnen für induktive Drehgeber, zum Beispiel an hochdynamischen Motoren, Antriebsmodulen und Maschinenkomponenten, die nach einer entsprechenden Hohlwelle des Messgeräts verlangen.

Die Singleturn-Ausführung ECI 4000 weist eine Auflösung von 20 Bit auf. Alternativ bietet Heidenhain mit dem EBI 4000 auch eine Multiturn-Variante an, die über eine Umdrehungszähleroption mit einer Auflösung von 16 Bit verfügt und durch eine externe Batterie gepuffert wird. Die induktiven Drehgeber bestehen aus Abtasteinheit und Teilungstrommel. Bei nur 20 mm Bauhöhe bieten sie herausragende Geräte-Eigenschaften.

Die Abtastung ist als sogenannte Rundumabtastung ausgeführt. Dabei ist die komplette Teilungsstruktur der Teilungstrommel (Rotor) mit dem zugehörigen Abtastband der Abtasteinheit (Stator) an der Gewinnung des Positionssignals beteiligt. Auf diese Weise wertet der Drehgeber zwei inkrementelle Abtastspuren unterschiedlicher Periodizität aus. Dieses Abtastprinzip wirkt sich äußerst positiv auf die Anbautoleranzen und die Positionsgenauigkeit aus, so der Hersteller. Außerdem kompensiere es weitestgehend über den gesamten Geschwindigkeitsbereich bis 6000 min-1 Positionsabweichungen, wie sie bei einem Versatz des Drehpunkts der Antriebswelle entstehen.

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