Druckluftversorgung

Druckluft erzeugen mit hoher Wirtschaftlichkeit und Transparenz

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Das einfach zu bedienende Modul verfügt über vier Schnittstellen RS485 und einen Ethernetanschluss und wird nicht über Kabel, sondern über Busmodule mit Profibuskabel angeschlossen. Für jeden Kompressor sind zwei Analogeingänge und ein Analogausgang verfügbar. Sämtliche Störungen laufen in der webbasierten Visualisierung auf und werden monatlich aufgelistet.

Der Web-Server läuft beim Betreiber als Dienst auf einen Server, sodass innerhalb des Netzwerks auf jedem PC auf die Steuerung zugegriffen werden kann, auf Wunsch mit verschiedenen Bearbeiterebenen.

Effizient durch Kenntnis des Druckluftbedarfs

Die gelieferten Daten belegen bei Fischer die optimale Auslastung aller vorhandenen sieben Kompressoren. Außerdem konnte der Druck bei Eintritt in das Netz ohne Leistungseinschränkung von 8,4 auf 7,0 bar reduziert werden.

Allein durch diese Druckabsenkung sinken die Energiekosten um circa 10%. Außerdem reduziert sich der Leerlaufkosten-Anteil aller sieben Kompressoren auf unter 1%. Welche Energieeinsparungen pro Jahr sich bei einer durchschnittlichen Auslastung von 75% und einem Strompreis von 0,075 Euro pro Kilowattstunde daraufhin ergeben, ist in Tabelle 1 dargestellt.

Für die Druckluftversorgung bei Fischer in Achern wurden beispielsweise für den 27.7.2010 folgende Werte ausgewiesen: Von den verfügbaren sieben Kompressoren waren an diesem Tag drei Anlagen mit 100% aktiv, eine weitere Anlage arbeitete 15 Minuten. Daraus ergaben sich für diesen durchschnittlichen Arbeitstag Lastlaufenergiekosten von 917,08 Euro und Leerlaufenergiekosten von nur 1,45% (Kostenanteil 0,158%).

Steuerung kennt den aktuellen Druckluftbedarf

Unmittelbar vor der Schaltung kennt die Steuerung den aktuellen Druckluftbedarf. Über acht unterschiedlich große Zeitfenster wird die mittlere Druckgeschwindigkeit und damit der voraussichtliche Bedarf für den nächsten Schaltpunkt ermittelt. Auf dieser Basis wird die Kompressorenkonfiguration für den nächsten Schaltpunkt bestimmt – und das immer in der Mitte des vordefinierten Druckbandes.

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