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Druckluftsteuerungen zu kompletten Managementsystemen entwickelt
Bei der neusten Generation an Steuerungen handelt es sich nun um regelrechte Managementsysteme. Diese agieren genauso wie übergeordnete Steuerungen, können aber noch viel mehr. Sie ermitteln die Daten der angeschlossenen Komponenten und Messpunkte über das ethernetbasierte Sigma Net und sind in der Lage, sie ohne Einschränkungen auf ein zentrales Leitsystem zu übertragen und auszuwerten.
Die Art und Weise, mit der es die Daten ermittelt, bietet unterschiedliche Möglichkeiten der Nutzung. Das Managementsystem optimiert das Druckluftsystem. Zum Beispiel werden die Kompressoren und Aufbereitungskomponenten immer so zu- und abgeschaltet oder laufen in Teillast, dass die Druckluftmenge und -qualität immer optimal dem aktuellen Bedarf entspricht. Durch gezieltes Setzen der Messwertgeber und vorausschauendes Schalten der notwendigen Kompressoren wird ein gewisses Totzeitverhalten zwischen Luftverbrauch und Erzeugung eliminiert. Dadurch kommt es zu einem konstanteren Laufverhalten der Kompressoren und einer besseren Wirtschaftlichkeit des Druckluftsystems.
Alle relevanten Randparameter der Drucklufterzeugung überwacht
Zusätzlich überwachen die Managementsysteme auch alle relevanten Randparameter. Beispiele hierfür sind die Temperatur und die Drücke im Kompressor und bei der Druckluftaufbereitung oder die Umgebungsbedingungen. Das heißt, es kann auch überprüft werden, ob die Kühlung für die Kompressoren entsprechend arbeitet oder ob die Umgebungsbedingungen (Temperatur, Druck) den nötigen Voraussetzungen entsprechen. Wird Wärmerückgewinnung betrieben, werden auch alle hierfür relevanten Parameter mit in das Managementsystem eingebunden.
Bei der neuen Steuerungsgeneration ist es darüber hinaus möglich, auch Luftverbrauchssignale in den einzelnen Bereichen als Signal aufzulegen. Dadurch kann die Leckagehöhe bereichsbezogen enger definiert werden. Den genauen Leckagepunkt kann eine Zentralsteuerung natürlich niemals festlegen. Aber mit einer Leckagehöhe kann man den Verlust an Energie durch Leckagen ermitteln und dann gezielt in dem Produktionsbereich, in dem die Werte am höchsten sind, geeignete Maßnahmen ergreifen, zum Beispiel mittels einer detaillierten Suche über Ultraschallmessgeräte.
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