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Das dickwandige Rohr muss zugeschnitten, zubereitet, ausgerichtet und geheftet werden; anschließend muss zum Aufbau des Systems an jeder Verbindung die Schweißnaht fertiggestellt werden (Bild 2 – siehe Bildergalerie).
Verbindungen dickwandiger Rohre deutlich aufwendiger
Rohrverschraubungen können mit Schraubenschlüsseln installiert werden, während für die Verbindung von dickwandigen Rohren gegebenenfalls Gewinde geschnitten oder Schweißnähte gelegt werden müssen.
Zwar können Gewindeverbindungen eine Alternative zu verschweißten dickwandigen Rohren darstellen, sie bringen jedoch eine Reihe anderer Schwierigkeiten mit sich. Wenn die Gewinde vor Ort geschnitten werden, können Qualität und Aussehen sehr unterschiedlich sein und dadurch die Installationszeit beeinträchtigen und zu höheren Ausschussraten führen.
Zur Verringerung von Leckagen werden Dichtverbundstoffe oder PTFE-Bänder verwendet. Unter Einwirkung von Vibrationen und hohen Temperatur- und Druckeinflüssen können die Systeme im Laufe der Zeit jedoch undicht werden. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass das Gewindedichtmittel mit chemischen Lösungen, die in den Prozessleitungen transportiert werden, nicht kompatibel ist und zu Leckagen beiträgt.
Überwurfmutter genügt zur Montage dünnwandiger Rohre
Im Gegensatz dazu werden dünne Rohre auf Länge zugeschnitten und entgratet. Die Verschraubungen werden einfach durch Festziehen einer Überwurfmutter montiert, die die Klemmringe auf dem Rohr befestigt (Bild 3). Die Verschraubung erzeugt eine mechanische metallische Abdichtung und dadurch eine leckfreie Verbindung. Zudem besteht ein hoher Grad an Flexibilität, weil das System vollständig ausgerichtet werden kann, bevor die Verschraubungen fest angezogen werden.
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