Ventilatoren

EBM-Papst profitiert von Energieeffizienz und Umweltschutz

Seite: 3/3

Anbieter zum Thema

Für EBM-Papst St. Georgen geht es wieder aufwärts. Das Tochterunternehmen mit Produktionswerk in Herbolzheim war aufgrund von starken Brancheneinbrüchen in IT/TK und Maschinenbau sowie einer ehemals für 300 Mio. Euro Umsatz ausgelegten Unternehmung laut Fuchs in Schwierigkeiten geraten.

EBM-Papst St. Georgen mit starkem Auftragseingang

Nach einer Reorganisation befindet sich das Unternehmen mit einem Umsatz von 199 Mio. Euro knapp 15% hinter Vorjahr, jedoch lassen starke Auftragseingänge des zweiten Halbjahrs, die doppelt so hoch wie im Vorjahr liegen, auf eine Entspannung hoffen. EBM-Papst St. Georgen beschäftigte zum 31. März 2010 1464 Mitarbeiter (Vorjahr 1532).

Das bayerische Tochterunternehmen EBM-Papst Landshut entwickelte sich gut. Der Umsatzerlös lag mit 205 Mio. Euro knapp 2% über Vorjahr. Die Zahl der Mitarbeiter stieg um 23 auf 1022.

Für das neue Geschäftsjahr 2010/2011 erwartet die EBM-Papst Gruppe einen Umsatzzuwachs von rund 4,5% auf 1,03 Mrd. Euro. Die Planung unterstellt, dass das erste Halbjahr stärker als das zweite ausfällt. Damit trägt das Unternehmen der noch existierenden Marktunsicherheit Rechnung, obgleich der Markt optimistisch eingeschätzt wird. „Das erste Halbjahr war teilweise überhitzt“, kommentierte Beilke.

EBM-Papst erwartet Wachstum in den USA und China

Deutliche zweistellige Wachstumsimpulse erwartet EBM-Papst in Asien (insbesondere China) sowie in den USA. „China und die USA haben realisiert, welche Vorteile grüne Produkte und Energieeffizienz mit sich bringen - es herrscht eine steigende Nachfrage nach Lösungen, die helfen, negative Umwelteinflüsse zu reduzieren“, freut sich Beilke. Aus Branchensicht erwartet der Ventilatorspezialist zweistellige prozentuale Zuwächse im Bereich der Umwelttechnik, der Luft- und Klimatechnik sowie im Maschinenbau.

Auch wenn die Chancen überwiegen, sah Fuchs doch einige Risiken für das Geschäft. „Wir hatten im vergangenen Geschäftsjahr keine Währung, die nicht um mindestens 10% geschwankt hat“, erläuterte er. Der Geschäftsführer Finanzen und Controlling geht davon aus, dass die Währungsschwankungen anhalten werden und will EBM-Papst auch weiterhin dagegen absichern. Ein weiteres Risiko seien steigende Rohstoffpreise.

(ID:346345)