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Der Routenzug, eingesetzt in ein solches Produktionssystem, ist laut Still schneller und sicherer im Vergleich zum Palettentransport per Stapler; die Handlingszeit pro Ladungsträger soll sich auf ein Minimum reduzieren.
Weitere Nutzen seien die gleichzeitige Ver- und Entsorgung von Material und Ladungsträgern, klar definierte Transportrouten ohne Leerfahrten und damit geringeres Verkehrsaufkommen in der Produktion.
Routenzüge transportieren Viertelpaletten, Halbpaletten und Vollpaletten
Routenzug-Elemente setzen sich zu einem Baukastensystem zusammen, das die individuelle Anpassung auf jede innerbetriebliche Situation erlaubt, heißt es in der Still-Meldung. Danach sind die Anhänger untereinander kompatibel und können mittels Schnellkupplung zu Zügen von bis zu fünf E-Rahmen oder vier C-Rahmen zusammengestellt werden.
Die Anhänger sind für den Transport von Viertel-, Halb- und Vollpaletten mit verschiedenen Abmaßen bis maximal 2000 × 1200 mm oder auch Rollgitterwagen und Regalwagen ausgelegt. Mit dem Liftrunner-System können Trolleys ebenerdig in den Anhänger eingeschoben werden.
Für die Fahrt werden die Trolleys hydraulisch oder pneumatisch angehoben, so dass nur die größeren Rollen der Liftrunner Bodenkontakt haben. Dies bedeutet Still zufolge geringere Fahrgeräusche, Entlastung der Trolley-Räder, die nicht verkanten können, und somit eine Erhöhung der Lebensdauer. Die Trolleys werden automatisch durch Sicherungsbolzen gegen seitliches Herausrollen gesichert.
Die Fahrgeschwindigkeit beträgt je nach Zugfahrzeug und Anhängelast bis zu 15 km/h. Die Liftrunner sind mit geräuscharmen Polyurethan-Rädern bestückt.
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