Als flexibel, prozesssicher und produktiv beschreibt Tungaloy-NTK Germany die Komposition aus pfiffigem Klemmsystem und darauf abgestimmten Wendeschneidplatten (WSP) beim Dotriple-Mill.
Der flexible Dotriple-Mill vereint drei Wendeschneidplatten-Geometrien in einem pfiffigen Werkzeughaltersysem. Der steht laut Tungaloy damit für maximale Flexibilität, Prozesssicherheit und Effizienz beim Planfräsen. Lesen Sie hier, was den Zerspanungspraktiker damit erwartet ...
(Bild: Tungaloy)
In der spanenden Fertigung zählt vor allem bei der Serienherstellung bekanntlich oft jede Minute, um produktiver und damit erfolgreich zu arbeiten. So ist jedes Werkzeug, das Zerspanungsprozesse vereinfacht, automatisch auch bares Geld wert. Der Dotriple-Mill von Tungaloy sei so ein Werkzeug! Denn er kombiniert drei verschiedene Wendeschneidplatten-Formen in nur einem Halterungssystem. Das spare nicht nur Platz im Werkzeugmagazin, sondern schaffe auch Raum für flexiblere Prozesse und wirtschaftlichere Frässtrategien, wenn es um das Schruppen und Schlichten gehe. Einstatzmöglichkeiten heißen etwa Turbinenschaufeln aus Superlegierungen, Turboladergehäuse aus Edelstahl, Ventilkörper aus Gusseisen und Frontachsen aus Stahl.
Fest im Griff, frei in der Wahl – das clevere Klemmsystem
Die Werkstückvielfalt in Luftfahrt, Automobil- und Schwerindustrie verlange aber nach möglichst stabilen Prozessen. Und oft müssen Werkzeuge – etwa beim Planfräsen – einen enormen Kraftakt bewältigen und dabei hohe Schnitt- und Gegenkräfte über sich ergehen lassen. Ein zuverlässiges Klemmsystem, das die WSP zusätzlich entlaste, wie es beim Dotriple-Mill der Fall sei, bringe bei dieser Aufgabe aber den entscheidenden Unterschied für den Erfolg. Was macht das Tungaloy Frässystem Dotriple-Mill also so besonders? Nun, eben die Kombination aus cleverem Klemmsystem, drei WSP-Geometrien in nur einem Plattensitz und optimierte Spanformer, antwortet Tungaloy auf diese Frage. Der Plattensitz mit Schwalbenschwanzstruktur sorgt dabei etwa für verbesserte Leistung und verlängerte Standzeit. Eine einzige Schraube reicht dabei, um festen Halt im Plattensitz zu genießen. Dort gleicht das Ganze dann hohe Schnitt- und Gegenspannkräfte aus. So würden Kräfte reduziert, die ein Abheben der WSP sowie das Abscheren der Klemmschraube bewirken könnten. Das sei vor allem bei hohen Vorschüben des Fräsers von Vorteil.
Oberflexibel! Die WSP dürfen drei verschiedene Geometrien haben
Der Clou dabei: Der Plattensitz ist so gestaltet, dass alle drei Plattengeometrien – quadratisch, achteckig und rund – formschlüssig und stabil aufgenommen werden. Das macht den Dotriple-Mill zu einem echten Chamäleon unter den Fräswerkzeugen, wie der Hersteller es ausdrückt. Dabei sei es egal, ob es um die grobe Schruppbearbeitung, die feinere Schlichtoperation oder um das dynamische Hochvorschubfräsen gehe – der Anwender bleibe einfach mit nur einem Werkzeughalter maximal flexibel. Ein Wechsel der Frässtrategie erfordert dabei keinen Werkzeugtausch mehr. Nötig ist lediglich der Austausch der Wendeschneidplatten, heißt es. Das spart Rüstzeit, reduziert den Lageraufwand und sorgt für stabile Prozesse mit hoher Wiederholgenauigkeit. So wird der Dotriple-Mill nicht nur zu einem sehr wirtschaftlichen sondern auch zu einem strategischen Zerspanungshelfer im Rahmen der modernen Fertigung.
Die drei WSP-Geometrien quadratisch, achteckig und rund
Die quadratische WSP ist, wie es weiter heißt, dabei der Alleskönner im Frässystem. Mit ihr lassen sich nämlich Schnitttiefen bis sechs Millimeter erreichen, was für vielseitige Standardanwendungen ausreicht. Besonders hervorzuheben sei die relativ große Planschneide, die für eine sehr gute Oberflächenqualität steht – ein klarer Vorteil, wenn außer dem Materialabtrag auch das Finish zählt, merkt Tungaloy an.
Und die achteckige WSP punktet vor allem in Sachen Wirtschaftlichkeit. Denn mit 16 nutzbaren Schneidkanten pro Platte schöpfe sie das maximal mögliche Einsparpotenzial aus. Sie ist für Schnitttiefen bis 3,4 Millimeter ausgelegt und arbeitet durch ihre bruchfeste Schneidkantengeometrie äußerst zuverlässig, was auch bei wechselnden Schnittbedingungen garantiert wird. Darüber hinaus überzeuge sie durch ihren niedrigen Schnittkraftbedarf, was den Verschleiß an Maschine und Spindel reduziere und gleichzeitig die Standzeit erhöhe.
Die runde Wendeplatte gilt dabei als die Spezialistin für anspruchsvolle Fälle. Denn sie wurde für das Hochvorschubfräsen sowie für das Schruppen besonders unregelmäßiger oder rauer Oberflächen entwickelt, wie es zu ihr heißt. Ihre wendelförmig geschwungene Schneidkante sorge dabei für eine sanfte Spanabnahme, wodurch die Schnittkräfte reduziert und gleichzeitig die thermische Belastung an der Schneide verringert würden. Das mache sie ideal für zähe oder schwer zerspanbare Werkstoffe, bei denen Prozesssicherheit oberste Priorität hat.
Die „intelligente“ Schneidkantengeometrie bringt Prozesssicherheit
Welche WSP-Geometrie auch immer gewählt werde – zwei Varianten seien auch in Tungaloys Wiper-Ausführung erhältlich (SNGU-W und ONGU-W). Diese speziellen Schneidkanten optimieren das Oberflächenfinish beim Schlichten zusätzlich, heißt es, und sie eröffnen dem Anwender zusätzliche Möglichkeiten in puncto Feinzerspanung. Besonders die quadratischen und achteckigen Wiper-WSP erweitern das Anwendungsspektrum im Bereich der Schlichtbearbeitung und sorgen für ein konstant hohes Qualitätsniveau, so Tungaloy. Ein weiterer Pluspunkt des Systems sei die durchdachte Gestaltung der Schneidkanten. Denn die doppelseitigen Wendeschneidplatten, die speziell für den Dotriple-Mill entwickelt wurden, haben konkave Schneiden. So entstehen bei großen Schnitttiefen eher kurze, kompakte Späne, was das Risiko eines Spänestaus minimiert und so die Bearbeitung nicht nur prozesssicherer, sondern auch wirtschaftlicher macht. Die Spanformstufen der WSP wurden darüber hinaus so gestaltet, dass sich auch rostfreie Stähle mit hohem Nickel-Chrom-Anteil zuverlässig bearbeiten lassen. Praktisch sei auch, dass sich die neutral ausgelegten Wendeplatten auf rechts- und linksdrehenden Fräsern gleichermaßen einsetzen ließen – ein Detail, das zusätzliche Flexibilität mit Blick auf die Werkzeugplanung liefert.
Stand: 08.12.2025
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Praxistests belegen die Produktivität des Tungaloy-Neulings
Beim Fräsen von Turbinenschaufeln aus rostfreiem Stahl zeigte der Dotriple-Mill bereits, was er kann! Denn mit den achteckigen Wendeplatten fräste er bei vc = 80 m/min, fz = 0,10 mm/Z, vf = 200 mm/min, ap = 2,0 mm nicht weniger als 220 Bauteile, während der Fräser des Wettbewerbs schon nach 150 Werkstücken am Ende war, wie man betont. Mit dem Dotriple-Mill liefert Tungaloy also ein durchdachtes Werkzeugkonzept, das modernen Fertigungsanforderungen genügt. Diese heißen maximale Flexibilität, hohe Prozesssicherheit und wirtschaftliche Effizienz. Die Kombination aus Klemmsystem, drei einsetzbaren WSP-Geometrien, optimierter Spanbildung und im Endergebnis sehr guten Oberflächen mache den Dotriple-Mill folglich zum verlässlichen Partner beim Planfräsen. Wer seine Prozesse also verschlanken, die Rüstzeit reduzieren und dabei konstant hohe Qualität erreichen möchte, finde damit mehr als nur ein Fräswerkzeug.