Nachhaltig im Transport Ehre für Bosch-Experten! Zukunftspreis für Lkw-Brennstoffzellen-Antrieb

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreicht Zukunftspreis für einen neuartigen Brennstoffzellen-Antrieb für den Schwerlastverkehr, der von Bosch entwickelt wurde ...

Drei Forscher von Bosch haben den Deutschen Zukunftspreis in Berlin entgegennehmen dürfen. Sie wurden für die Entwicklung eines Brennstoffzellen-Antriebs für Schwerlaster ausgezeichnet (Symbolbild). Lesen Sie hier, was es damit auf sich hat ...(Bild:  Bosch)
Drei Forscher von Bosch haben den Deutschen Zukunftspreis in Berlin entgegennehmen dürfen. Sie wurden für die Entwicklung eines Brennstoffzellen-Antriebs für Schwerlaster ausgezeichnet (Symbolbild). Lesen Sie hier, was es damit auf sich hat ...
(Bild: Bosch)

Für die Entwicklung eines Brennstoffzellen-Antriebs für Schwerlaster ist jetzt ein Forscherteam von Bosch aus Stuttgart mit dem Deutschen Zukunftspreis ausgezeichnet worden, weil der Antrieb den emissionsfreien Fernverkehr ermöglicht. Genauer gesagt, geht es um die Bosch-Mitarbeiter Christoffer Uhr, Kai Weeber und Pierre Andrieu, die für ihr Projekt „Kraftpaket fürs Klima – Fernverkehr-Lkw mit Wasserstoff elektrisch betreiben“, vom Bundespräsidenten in Berlin geehrt wurden. Der neue Antrieb ermögliche es, auch einen schweren Lkw ohne Einschränkungen bei der Reichweite oder Abstriche bei der Nutzlast elektrisch und emissionsfrei zu betreiben. Nicht zuletzt sei ein Brennstoffzellen-Lkw rund vier Tonnen leichter als ein vergleichbarer Lastwagen mit reinem Batteriestrom für die Elektromotoren. Und das Betanken mit Wasserstoff dauere nur wenige Minuten.

Neuer Brennstoffzellen-Antrieb ist nicht nur für Lkw prädestiniert

Wer es nicht weiß: Der Wasserstoff wird in der Brennstoffzelle in reines Wasser verwandelt, wobei Strom erzeugt wird, der dann die Elektromotoren des Lkw antreibt. Die schwere Batterie ist obsolet und man fährt trotzdem rein elektrisch. So sinkt auch die Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen, wie sie eine Batterie benötigt. Auch muss Letztere später nicht aufwändig entsorgt werden. Das neue Antriebssystem ist nach Aussage der Forscher aber generell für alle Aufgaben einsetzbar, bei denen es um den Transport schwerer Lasten geht, schnell betankt werden muss oder wo ein Transportsystem möglichst lange in Betrieb bleiben soll. Man denke etwa an Busse, Stapler oder durchaus auch an stationäre Stromgeneratoren für den Katastrophenschutz oder in Rechenzentren. Der Preis ist übrigens mit 250.000 Euro dotiert.

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